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Europäischer ICT-Preis für deutsches Unternehmen

Tübinger Tsunami-Alarmsystem auf CeBIT mit renommiertem IT-Preis ausgezeichnet

 

Hannover, 19. März 2007. Die Tübinger A3M AG ist für die Entwicklung des Tsunami-Alarmsystems für Mobiltelefone mit dem Europäischen ICT-Preis geehrt worden. EU-Kommissarin Viviane Reding übergab die Auszeichnung auf der CeBIT, wo sich derzeit 20 europäische Unternehmen in der Innovation Area in Halle 5 präsentieren. „Ich sehe alle diese Finalisten als Gewinner“, erklärte Reding während der Preisverleihung in dem gut besuchten Forum. Mehr als 450 Kandidaten aus 30 Ländern hatten sich für den ICT-Preis beworben, die Schwaben überzeugten mit ihrem „Tsunami-Alarmsystem für Jedermann“ die internationale Jury. Das System ist trotz der zugrunde liegenden Hochtechnologie einfach zu bedienen und kann im Gefahrenfall per SMS Leben retten.

Mit dem von der Europäischen Kommission finanzierten ICT-Preis (Information and Communications Technology Prize) werden Unternehmen ausgezeichnet, die innovative Produkte mit großem Marktpotenzial im IT-Bereich entwickeln. Und dazu zählt nach Ansicht der Jury auch das Tsunami-Alarmsystem, entwickelt von den Professoren Wolfram Reiners und Eduard Heindl, welches Millionen Menschen an den Küsten der Welt vor Schaden schützen kann.

Der hochkarätige IT-Preis macht die Entwickler stolz: „Um weitere Arbeitsplätze zu schaffen, befinden wir uns derzeit auf der Suche nach Investoren. Die Signalwirkung des Europäischen ICT-Preises ist hier natürlich besonders wichtig für uns“, betont Eduard Heindl, einer der Gründer des Systems. Sein Partner Wolfram Reiners sieht auch das Vertrauen von Vertriebspartnern gestärkt: „Um möglichst vielen Menschen auf der Welt das Schutzsystem zugänglich zu machen, spielen Unternehmen in der Reiseindustrie und im Mobilfunksektor eine wichtige Rolle. Die zusätzliche Reputation durch diese hochrangige Auszeichnung wird helfen, hier wichtige Verträge zum Vertrieb des Systems in Europa, Asien und auf dem amerikanischen Kontinent zu schließen.“

 

Das Prinzip dieses Warnsystems ist einfach, kann aber im Ernstfall unzählige Menschenleben retten: Weltweit messen seismische Sensoren das Beben der Erdkugel, Druck- und Geschwindigkeitssensoren in den Ozeanen erfassen schnelle Veränderungen von Wassermassen im Meer. Im Gefahrenfall setzen diese Frühwarnsysteme erste Warnmeldungen ab, die von den Großrechnern des deutschen Tsunami-Alarmsystems erfasst und ausgewertet werden. Durch einen Alarm auf ihrem Mobiltelefon werden die registrierten Nutzer an ihrem aktuellen Aufenthaltsort zeitnah vor einer nahenden Naturkatastrophe gewarnt.

 

Touristen, Geschäftsreisende, Küstenanwohner oder Mitarbeiter von Unternehmen, die in bedrohten Regionen arbeiten, können das Tsunami-Alarmsystem unter Angabe ihrer Mobiltelefonnummer auf der Webseite www.tsunami-alarm-system.com abonnieren. Damit ist die Benachrichtigung aktiviert, ohne dass etwas installiert oder herunter geladen werden muss. Trotz der hoch entwickelten Technologie, welche dem Rettungssystem zugrunde liegt, ist es für den Nutzer sehr einfach zu bedienen. Zudem löst der SMS-Dienst auch das Problem der so genannten „letzten Meile“: der Frage also, wie eine Warnmeldung von weit entfernten Meldestationen innerhalb von wenigen Minuten die Bevölkerung an Land erreicht.

 

 

                                               Seite 2: Europäischer ICT-Preis für deutsches Unternehmen

 

 

Über das Tsunami-Alarmsystem:

Das Tsunami-Alarmsystem wurde im Dezember 2004 ins Leben gerufen. Unter dem Eindruck der verheerenden Zerstörungen nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean entstand bei den beiden deutschen Professoren Eduard Heindl und Wolfram Reiners der Wunsch, moderne Informationstechnologie einzusetzen, um Menschen vor einem ähnlichen Ereignis rechtzeitig warnen zu können. Menschenleben und Eigentum sollen so in Zukunft geschützt werden können. Hierzu müssen viele Systeme zuverlässig zusammenspielen. Die technischen Details des Tsunami-Alarmsystems sind zum Patent beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Das Tsunami-Alarmsystem wird betrieben vom Tsunami Institute der A3M AG mit Sitz in Tübingen. Vorstandsmitglieder sind Prof. Eduard Heindl, Prof. Wolfram Reiners und Dr. Andreas Koch, Aufsichtsratsvorsitzender ist Prof. Hanns Ruder.

 

 

Weitere Informationen:
A3M AG, Prof. Eduard Heindl, Prof. Dr. Wolfram Reiners, Hintere Grabenstr. 30, 72070 Tübingen,
Tel.: 07071 97559-45, Fax: 07071 97559-59, E-Mail: info@tsunami-as.com, Internet: www.tsunami-alarm-system.com 

Pressekontakt:

Konzept PR GmbH, Jürgen Gocke, Karolinenstr. 21, 86150 Augsburg,

Tel.: 0821 - 343 00 - 0, Fax: 0821 - 343 00 - 77, E-Mail: j.gocke@konzept-pr.de, Internet: www.konzept-pr.de