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News & Wissenschaften Mittelmeer-Anrainer könnten Tsunami nicht widerstehen FTD.de - Forschung - 19. April 2008 - Ein Erdbeben wird einen Tsunami im Mittelmeer auslösen, sind sich Wissenschaftler sicher, auch wenn der
Zeitpunkt ungewiss ist. Einig sind sie sich aber darin, dass die mediterrane Küste nicht ausreichend geschützt ist.
| Nach oben Verheerender Tsunami im Mittelmeer Welt der Physik - 13. März 2008 -
Im 4. Jahrhundert nach Christus forderte eine riesige Flutwelle im östlichen Mittelmeer zehntausende von Opfern und zerstörte weite Küstenstreifen von der Adria bis zum Nil. Kann sich diese Katastrophe wiederholen? Cambridge (Großbritannien) - Ursache der damaligen Flutwelle war ein starkes Erdbeben in der Region um Kreta - der genaue Auslöser war aber bislang unbekannt. Ihn haben nun britische Geowissenschaftler entschlüsselt. Wie sie in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" berichten, könnte sich eine solche Katastrophe etwa alle 800 Jahre wiederholen.
| Nach oben Küsten des Mittelmeers von Tsunami DiePresse.com - 13. März 2008 - Seismische Zone bei Kreta könnte bald wieder
aktiv werden. Am 21.Juni365 wurde Alexandria von einem so verheerenden Tsunami getroffen, dass noch Jahrhunderte später mit Gedenkfeiern an den „Tag des Schreckens“ erinnert wurde. Er kam nicht nur über Ägypten, er kam über das gesamte östliche Mittelmeer, auch hinauf nach Kroatien. Ursache war ein Erdbeben nahe Kreta, das seinerseits die Insel verwüstete – und an der Westküste um zehn Meter anhob. Später fand man auch eine tektonische Bruchlinie, man beobachtete sie und vermutete, dass sich dort die Spannung 5000 Jahre lang aufbaut und dann in einem großen Beben entlädt; das im Jahr 365 war mit einer Magnitude von geschätzten 8,3 bis 8,5 sehr stark.
| Nach oben CARE und Allianz gründen Versicherung für Tsunami-Überlebende Presse Portal - 13. März 2008 - Bonn (ots) - BONN 13. März 2008 Die Hilfsorganisation CARE und die Allianz Versicherung bieten erstmals Lebens- und Krankenversicherungen in Indien an, die speziell auf die Bedürfnisse von armen Menschen mit einem Einkommen von weniger als 2 Euro pro Tag zugeschnitten sind.
| Nach oben Bald Tsunami-Warnsystem im Mittelmeer? Welt Online - 13. März 2008 - Britische Forscher sehen alle 800 Jahre wiederkehrende Seebeben vor Kreta.
Cambridge - Zehntausende Opfer forderte im 4. Jahrhundert nach Christus eine riesige Flutwelle im östlichen Mittelmeer. Von der Adriaküste bis zum Nildelta und der Metropole Alexandria zerstörte der Tsunami weite Küstenstreifen. Ursache war ein starkes Erdbeben in der Region um Kreta. Britische Geowissenschaftler entschlüsselten nun den genauen Mechanismus, der die Flutwelle auslöste. Wie sie in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" berichten, könnte eine solche Katastrophe etwa alle 800 Jahre wiederkehren.
| Nach oben Heftige Erdstösse in der Provinz Aceh nzz.ch - 22. Februar 2008 -
Drei Tote durch Erdbeben in Indonesien - Zahlreiche Gebäude beschädigt An der indonesischen Westküste hat es am Mittwoch ein starkes Erdbeben gegeben. Betroffen war die Provinz Aceh auf Sumatra, die Erdstösse waren jedoch Hunderte von Kilometer weit zu spüren. Das Beben ereignete sich unter der Meeresoberfläche, es gab kurzfristig eine Tsunami-Warnung. Mindestens drei Personen wurden getötet.
| Nach oben Der Tag, an dem das Wasser kam tagesspiegel.de - 22. Dezember 2007 - In den Straßen von Phuket bummeln die Touristen, Händler preisen ihre bunten Waren an. Am Strand und im Wasser tummeln sich Badende. Es ist leicht bewölkt in dem thailändischen Badeort, das Thermometer zeigt am Mittag 31,5 Grad, an Weihnachten kein Gedanke. Nichts erinnert mehr an die Tsunami-Katastrophe, die am 26. Dezember vor drei Jahren Südostasien überraschte und mehr als 230 000 Menschen das Leben kostete. Eine größere Gedenkfeier wird es in dem Ort nicht geben. „Viele Menschen aber treffen sich im kleinen privaten Kreis, um sich an die Toten zu erinnern“, sagt Ben Walzinger, ein Saarländer, der seit Jahren in Phuket eine Tauchschule betreibt.
Als am zweiten Weihnachtstag 2004 die Wassermassen den Küstenstreifen überschwemmten, kam Walzinger mit dem Schrecken davon. "Etwa 150 Meter vor der Urlaubsanlage, in der ich mit einem Tauchschüler im Klassenzimmer saß, stoppte die Flut“, erinnert sich der 51-Jährige. „Aber ein guter Bekannter kam ums Leben. Er hatte sich auf einen Baum gerettet. Plötzlich sah er, wie seine Kinder vom Wasser mitgerissen wurden. Beim Versuch, sie zu retten, ertrank er." ...
| Nach oben Tsunami-Warnung aufs Handy RP Online - 15. Dezember 2007 - Ein Tsunami-Alarmsystem für Handynutzer bietet jetzt ein Reiseveranstalter. Den Service können Urlauber zusammen mit einem Versicherungspaket abschließen. Wer dabei seine Handynummer angibt, bekommt bei einem Seebeben drei Warnmeldungen zugeschickt.[...]
Die Elvia und Thomas Cook mit den Marken Neckermann und Thomas Cook Reisen arbeiten dazu mit dem Alarmsystem-Anbieter A3M zusammen. Die Warnungen seien vor allem nachts und bei Touren außerhalb der Hotels sinnvoll, erklärten die drei Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt. Die Thomas-Cook-Marken sind nach Angaben einer Sprecherin die ersten deutschen Reiseveranstalter, die ein solches Angebot machen. Es gilt für Buchungen mit Versicherungsabschluss, die bis zum 29. Februar getätigt werden. Der Preis für das Versicherungspaket steige dadurch nicht. ...
| Nach oben Die Tsunami-Fabrik - Forscher erkunden den Aufbau der Erdkruste vor der Küste Japans wissenschaft.de - 20. November 2007 - Im Nankai-Graben vor der Küste Japans ereignen sich immer wieder schwere Erdbeben. Nun haben amerikanische und japanische Forscher herausgefunden, welcher Teil der Störung für einen verheerenden Tsunami im Jahr 1944 verantwortlich war, bei dem 1.200 Menschen starben. [...]
Die Forscher berichten nun, warum der Nankai-Graben eine besonders wirkungsvolle Tsunami-Fabrik ist: Sie fanden eine Störung, die von der Erdbebenzone in zehn Kilometern Tiefe ununterbrochen bis zum Meeresboden reicht. Bricht also die Erdkruste in der Tiefe, dann setzt sich die Bewegung der Platten bis zum Meeresboden fort. Wenn sich ein Beben ereignet, dann ruckt auch der Meeresboden auf und ab, wodurch Tsunamis entstehen. ...
| Nach oben Die Hölle ist flüssig einestages.spiegel.de - 07. November 2007 - Miriam Beer hat erlebt, wie das Meer zur Sintflut wurde: Sie war am Strand, als die Tsunami-Welle 2004 auf Sri Lanka zudonnerte. Eine einzige Minute veränderte ihr Leben - und sie erfuhr, welche Schmerzen ein Mensch ertragen muss, den die ganze Gewalt der Natur trifft. ...
| Nach oben Seebeben lässt Inseln wandern sueddeutsche.de - 30. Oktober 2007 - Die Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean liegt knapp drei Jahre zurück - doch das gigantische Seebeben hält die Erde noch heute in Bewegung. Die Seismologen, die am Zweiten Weihnachtstag 2004 in Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra Dienst taten, erkannten auf dramatische Weise, welch außergewöhnliche Kraft das Beben hatte, mit dem sie es da zu tun hatten. Erst schlug die Nadel ihres Sensors wild aus, dann zerriss sie das Papier, auf dem sie eigentlich die Schwingungen des Bodens aufzeichnen sollte. Und schließlich zersprang das ganze Gerät. Auch heute noch, knapp drei Jahre nach dem schweren Seebeben, das am 26. Dezember 2004 Riesenwellen über den gesamten Indischen Ozean geschickt hat, werden in der Tiefe der Erdkruste gigantische Kräfte freigesetzt.
Das Beben - es war das zweitstärkste, das Seismologen je gemessen haben - hält die Erde noch immer in Bewegung. Landschaften am Indischen Ozean heben und senken sich seither kontinuierlich, berichten Geoforscher. Die unmerklichen Verschiebungen setzen sogar mehr Energie frei als Starkbeben. ...
| Nach oben Starkes Beben vor Sumatra - Tsunami-Warnung aufgehoben Reuters - 25. Oktober 2007 - Vor der indonesischen Insel Sumatra hat am frühen Donnerstagmorgen ein Beben der Stärke 7,1 die Erde erzittern lassen. Opfer oder Schäden gab es nach offiziellen Angaben aber keine. Eine Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Das Geologische Institut der USA teilte mit, das Epizentrum habe 135 Kilometer westlich von Bengkulu im Indischen Ozean gelegen. ...
Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarm-Systems bestand eine konkrete Gefährdung der Küste Indonesiens. Darum wurde die Abonnenten des Tsunami-Alarm-Systems unmittelbar nach dem Erdbeben über einen möglichen Tsunami in dieser Region informiert. Als ein zerstörerischer Tsunami an den betroffenen Küsten ausgeschlossen werden konnte, wurde Entwarnung gegeben.
| Nach oben Ein Vulkan verändert die Welt - Chronik einer Katastrophe ZDF.de - 14. Oktober 2007 - Am Morgen des 26. August 1883 ahnt noch niemand in den Küstengebieten rund um die Sundastraße, welches Inferno über die ganze Region in den nächsten 24 Stunden hereinbrechen wird. Das Unheil nimmt um 13.06 Uhr seinen Lauf: Alle drei Krater des Krakatau brechen in einer massiven Salve von Explosionen aus. [...]
Am nächsten Morgen um 5.30 Uhr erschüttert eine weitere Explosion die Insel. Dicke Lavaströme wälzen sich an den Flanken des Vulkans herab. Riesige Landmassen rutschen ins Meer und lösen gigantische Wellen in den umliegenden Gewässern aus. Je näher die Monsterwelle der Küste kommt, desto langsamer wird sie. Gleichzeitig türmt sie sich zu einem riesigen Tsunami auf. An der Westküste Javas erinnern heute noch die zwei Meter dicken Fundamente aus Ziegelstein, die der Tsunami von dem Leuchtturm Fourth Point übrig gelassen hat, an das schreckliche Ereignis. Zwei Jahre nach der Zerstörung wurde nur wenige Meter entfernt ein neuer Leuchtturm errichtet. Mit einer Höhe von 40 Metern hat er ungefähr die Höhe des damaligen größten Tsunamis. ...
| Nach oben Schweres Erdbeben in Indonesien Handelsblatt - 02. Oktober 2007 - In Indonesien hat am Dienstag ein schweres beben die Insel Sumatra erschüttert. Die Behörden gaben eine vorübergehende Tsunamiwarnung heraus. Über die Stärke des Bebens gibt es unterschiedliche Angaben. Noch fehlen jegliche Informationen über Schäden oder Verletzte.
Das Beben ereignete sich nach Angaben der Behörde für Meteorologie und Geophysik 160 Kilometer vor der Stadt Bengkulu in 20 Kilometern Tiefe. Die Behörde gab die Stärke des Bebens mit 6,4 an, der Geologische Dienst der USA registrierte eine Stärke von 6,2. Weil die Wasserstände an der Westküste von Sumatra nicht stiegen, wurde die zuvor ausgegebene Warnung kurze Zeit später wieder aufgehoben. Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis, von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen. ...
| Nach oben Tsunami-Warnung nach schwerem Seebeben bei Neuseeland AFP - 01. Oktober 2007 - Nach einem schweren Seebeben südlich von Neuseeland ist am Sonntag für Teile Südaustraliens eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden. Das Beben habe sich rund 350 Kilometer südwestlich von Neuseeland ereignet und eine Stärke von 7,6 erreicht, teilte das US-Institut für Geophysik mit. Der australische Wetterdienst warnte die Küstenbewohner in Tasmanien und auf dem südostaustralischen Festland vor der Gefahr einer Flutwelle und forderte sie auf, regelmäßig Nachrichten zu hören.
Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarm-Systems bestand eine konkrete Gefährdung der Küsten Neuseelands und Ost-Australiens. Darum wurde die Abonnenten des Tsunami-Alarm-Systems unmittelbar nach dem Erdbeben über einen möglichen Tsunami in dieser Region informiert. Als ein zerstörerischer Tsunami an den betroffenen Küsten ausgeschlossen werden konnte, konnte Entwarnung gegeben werden. ...
| Nach oben Das Grollen der Götter Deutsche Welle - 15. September 2007 - Kein Land weltweit hat mehr aktive Vulkane als Indonesien. Der Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo verschiedene tektonische Erdplatten aneinander stoßen. Die Flutwelle im Dezember 2004, die in nur wenigen Minuten ganze Küstenregionen dem Erdboden gleich machte und mehr als 170.000 Menschen in Indonesien das Leben kostete, war Folge eines massiven Erdstosses.
Wann das nächste Erdbeben, wann der nächste Tsunami kommt, ist ungewiss. Auch lässt sich nicht vorhersagen, wann der nächste Vulkan ausbricht, die nächste Schlammlawine zu Tale rollt oder der nächste Fluss über die Ufer tritt und verheerende Überschwemmungen mit sich bringt. Sicher ist nur, dass es passieren wird. Bei einem Land, das so anfällig für verheerende Naturkatastrophen ist, helfen Frühwarnsysteme, Evakuierungspläne, ein ökologisches Bewusstsein und das Ende des Raubbaus an der Natur sicher weiter. Doch manchmal hilft nur noch der Ruf nach den Göttern …
| Nach oben Erdbebenserie sorgt für Angst und Schrecken Handelsblatt - 13. September 2007 - Die jüngste Serie von Erdbeben vor Sumatra hat mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Gegen die Küste Sumatras schlug ein drei Meter hoher Tsunami an. Hunderte von Häusern stürzten ein, tausende von Menschen flohen in Panik von der Küste ins Landesinnere.
Eine Katastrophe wie 2004 blieb aber aus. Hunderte von Häusern stürzten ein, tausende von Menschen flohen in Panik von der Küste ins Landesinnere. Die Behörden zählten mindestens zehn Tote und um die 50 Verletzte. Ein australischer Seismologe sagte, die Region sei nach den Beben der Stärke 8,4, 7,8 und 6,2 mit Glück einer Katastrophe entgangen. „Es ist eine Laune der Natur, wie es passiert ist“, sagte Mike Turnbull von der Universität Queensland. „Es hätte genauso gut anders herum sein können.“ Die größte Wasserbewegung sei im offenen Ozean erfolgt und nicht auf Küsten zugetrieben. Der drei Meter hohe Tsunami traf mindestens ein Dorf auf Sumatra. Die Lage bezüglich des entstandenen Schadens war zunächst unübersichtlich. ...
| Nach oben Norwegens Küste in Gefahr Bayerischer Rundfunk - 06. September 2007 - Wenn der Berg in den Fjord rutscht, wird es Ernst: Am Geirangerfjord, Norwegens beliebtestem Ausflugsziel, droht ein Bergsturz. Die Folge wäre ein Tsunami mit bis zu 200 Meter hohen Wellen. Ein internationales Forscherteam hat ein Frühwarnsystem installiert. [...]
Der Geirangerfjord mit dem beeindruckenden Wasserfall "Die sieben Schwestern" liegt etwa 200 Kilometer nordöstlich von Bergen. Er zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen Norwegens. Am Ende des nur 15 Kilometer langen Fjords befindet sich die Ortschaft Geiranger mit 300 Bewohnern - im Sommer leben dort 2.000 Menschen. Bis zu 600.000 Touristen schippern jährlich durch das UNESCO-Weltnaturerbe, täglich bis zu 8.000. Ihnen droht Gefahr. Schon in den 1950ern hat sich 900 Meter hoch in der Felswand ein 600 Meter langer Riss aufgetan. Neuere Untersuchungen des norwegischen Geologen Lars Harald Blikra vom "Internationalen Zentrum für Geogefährdung" (ICG) haben ergeben, dass sich der Fels jährlich um circa 15 Zentimeter bewegt. Bricht die Felswand ab, stürzen bis zu 90 Millionen Kubikmeter Fels in den Fjord. Dass die Wand abstürzt, ist gewiss. Wann es zu dem gefährlichen Bergsturz kommt, können die Wissenschaftler bislang nicht genau sagen. Die Folgen werden in jedem Fall verheerend sein: Eine bis zu 200 Meter hohe Flutwelle wird an der gegenüberliegenden Felswand aufschlagen und auf Geiranger ein 40 Meter hoher Tsunami zurasen, der alles unter sich begräbt. ...
| Nach oben Ein Mega-Tsunami wartet DiePresse.com - 05. September 2007 - Am Golf von Bengalen wird in spätestens 200 Jahren eine Bebenflut Millionen Menschen töten.
"Hunderte großer Boote gingen verloren, eine große Zahl von Menschenleben mit ihnen." Das berichtete 1841 ein Zeitzeuge dem britischen Kapitän E.Halstedt. Der sollte im Auftrag Londons eruieren, was am 2.April 1762 im Bengalischen Golf passiert war: Die Erde hatte sich in einem extrem starken Beben Luft gemacht – von den Verspannungen, die sie selbst beim Ineinandergleiten zweier Erdplatten aufgebaut hatte –, sie hob sich regional stark und ließ andernorts Inseln und Küstenbereich ins Meer sinken. [...] War es ein Tsunami oder kamen die Wellen, weil das Land sich gehoben hatte? Das weiß nicht einmal Phil Cummins (Canberra), der die alte Geschichte ausgegraben hat. Er ist Erdkundler, er hat den Tsunami 2004 im Süden des Indischen Ozeans ein paar Monate früher prognostiziert. Nun wendet er den Blick weiter nach Norden, die seismische Bruchlinie zieht sich dorthin weiter, allerdings sind Aktivitäten im Untergrund schwerer zu belauschen, der Meeresboden ist kilometerdick mit Sedimenten des Ganges bedeckt. Aber Cummins' Analyse lässt keinen Zweifel daran, dass die Platten sich auch dort ineinanderschieben – und dass das nächste große Beben mitsamt Tsunami in spätestens 200 Jahren über die Region kommt, in der heute 60 Millionen Menschen leben, alleine in Dhaka elf. ...
| Nach oben Schweres Erdbeben erschüttert südpazifische Salomonen AFP - 03. September 2007 - Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,9 hat die Salomonen im Südpazifik erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag 35 Kilometer unter dem Meeresboden südlich der Santa-Cruz-Inseln, wie das US-Institut für Geologische Überwachung mitteilte. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgelöst, mit örtlichen Tsunami-Wellen sei jedoch zu rechnen, hieß es. Nach Angaben der Behörden des Inselstaats gab es zunächst keine Informationen über Schäden oder mögliche Opfer.
Ein Erdbeben der Stärke 8,0 hatte im April einen Tsunami vor den westlichen Solomonmen ausgelöst. Dabei kamen mehr als 50 Menschen ums Leben , mehr als 6000 Menschen wurden obdachlos. ...
| Nach oben Zahl der Erdbeben-Opfer steigt dramatisch an Berliner Morgenpost - 16. August 2007 - Bei den Erdstößen in Peru sind weit mehr Menschen ums Leben gekommen
als bisher angenommen. Mittlerweile sprechen die Behörden von bis zu
330 Toten und weit über 1000 Verletzten.
Am stärksten betroffen von
dem Beben der Stärke 7,9 war die Region in der Umgebung der Städte Ica,
Chincha und Cañete an der südlichen Pazifikküste. Der stellvertretende
Gesundheitsminister José Calderon bezeichnete die Lage in Ica, wo
650.000 Menschen leben, als dramatisch.
Das Warnzentrum auf Hawaii gab vorübergehend für mehrere
südamerikanische Pazifik-Küstenregionen eine Tsunami-Warnung heraus,
die dann wieder aufgehoben wurde. In mehreren Häfen und Küstengebieten
hatten die Behörden zu diesem Zeitpunkt Evakuierungen eingeleitet. In
Peru, Chile, Ecuador, Kolumbien, Panama und Costa Rica gab es dann aber
laut Warnzentrum demnach keine Tsunami-Gefahr mehr. Auch die Menschen
in Nicaragua, Guatemala, El Salvador, Mexiko und Honduras konnten
wieder aufatmen.Das PTWC hatte zunächst berichtet, das Beben habe
tatsächlich auf hoher See einen Tsunami ausgelöst, der möglicherweise
weite Küstengebiete verwüsten könnte. ...
| Nach oben Natürliches Schutzkleid der Küsten Handelsblatt - 09. August 2007 - Sie wurzeln in seichten Küstengewässern in tropischen Breiten:
Mangrovenbäume. Noch vor 20 Jahren gab es weltweit geschätzte 30
Millionen Hektar Mangrovenwald. Heute existieren weltweit davon nur
noch die Hälfte der Bestände. In Sri Lanka etwa werden sie in
Großprojekten nun wieder angepflanzt. Der Grund: die
Tsunami-Katastrophe.
Nach dem verheerenden Tsunami waren Experten erstaunt, wie wenig die
Mangrovenwälder in Südostasien durch die Wucht der Flutwellen zerstört
worden waren. Ob in Thailand, Sri Lanka oder Indien: Die
Satellitenbilder zeigten ein weniger zerstörtes Hinterland stets dort,
wo es vorher intakte Küstenzonen gab. Bedauerlicherweise war das an nur
wenigen Stellen der Fall, denn weltweit verschwinden die Küstenwälder
zweimal schneller als der tropische Regenwald. „Mangroven gelten als
die bedrohtesten Wälder der Welt“, betont der Ökologe Michael Succow,
Träger des alternativen Nobelpreises. ...
| Nach oben Tsunami-Warnung in Japan nach Erdbeben auf russischer Insel Sachalin Russian News&Information Agency - 02. August 2007 - Nach einem Erdbeben im Süden der russischen Insel Sachalin haben am Donnerstag zwei Tsunami-Wellen - 20 bzw. 30
Zentimeter hoch - die westliche Küste der japanischen Insel Hokkaido erreicht.
Nach Angaben von japanischen Seismologen hatte es um 11.38 Uhr Ortszeit
Erdstöße der Stärke 6,4 gegeben. Später warnte der japanische
Wetterdienst vor der Gefahr einer bis zu 50 Zentimeter hohen
Tsunami-Welle. Gegen 14.30 Uhr folgte eine Entwarnung. Es liegen keine
Angaben über Zerstörungen vor.
Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen
Tsunamis, von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen.
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| Nach oben Tsunami-Warnung nach Erdbeben Focus Online - 26. Juli 2007 - Nach Angaben des geophysikalischen Instituts in der
Hauptstadt Jakarta vom Donnerstag lag das Epizentrum 57 Kilometer unter
dem Meeresgrund und mehr als 200 Kilometer nördlich der Molukken-Insel
Ternate. Berichte über Verletzte und Schäden gab es nicht.
Das geophysikalische Institut in Indonesiens Hauptstadt Jakarta hatte
6,6 gemessen. Die Behörden warnten vor Tsunamis. Nach Angaben
des Tsunami-Warnzentrums für den Pazifik auf Hawaii bestand die
Gefahr aber lediglich in einem begrenzten Gebiet.
Hinweis: Nach der anfänglichen Gefahrenprognose des Tsunami-Alarm-Systems
bestand eine konkrete Gefährdung der Küstengebiete im direkten
Umkreis des Epizentrums. Darum wurde die Abonnenten des Tsunami-Alarm-Systems
unmittelbar nach dem Erdbeben über einen möglichen Tsunami
in dieser Region informiert. Als nach 30 Minuten zusätzliche Daten
vorlagen, konnte Entwarnung gegeben werden.
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| Nach oben Falscher Jubel - Sesamstraße statt Tsunamialarm n-tv.de - 26. Juli 2007 - Der Tsunamialarm von Donnerstagmorgen in Indonesien
war nur ein Alarm. Passiert ist nicht viel. Ein Opfer gibt es dennoch
zu beklagen: die Wahrheit. Indonesiens Politiker rühmen sich damit,
wie perfekt ihr Warnsystem doch arbeite, und dass der 26. Dezember
2004 nun endlich Vergangenheit sei. Wahr ist lediglich, dass das Warnsystem
tatsächlich angeschlagen hat.
Lange bevor Radio- und Fernsehstationen allerdings vor der Gefahr
warnten, waren längst keine Menschen mehr in Strandnähe.
Und das aus gutem Grund. Denn das Beben selbst war die Warnung an die
Bürger. Im Gegensatz zu dem verheerenden Tsunami vom zweiten Weichnachtstag
2006 konnte das Beben nämlich in bewohnten Teilen des Inselreiches überdeutlich
gespürt werden. Nachrichtenagenturen berichten, Menschen seien
panisch auf die Straße gelaufen und hätten sich geistesgegenwärtig
auf höher gelegene Gebiete begeben. Das ist keineswegs dem Tsunamiwarnsystem
zu verdanken, sondern bestenfalls der Gnade der Natur.
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| Nach oben Nach oben Tote und Hunderte Verletzte nach Beben in Japan Financial Times Deutschland - 16. Juli 2007 - Bei schweren Erdstößen im Nordwesten Japans
sind mindestens sieben Menschen getötet und mehr als 800 verletzt
worden. [...] Das Beben vor der Küste Niigatas erreichte eine
Stärke von 6,8. Die von der Meteorologischen Behörde am Montagvormittag
(Ortszeit) ausgegebene Tsunami- Warnung wurde wenig später aufgehoben.
Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem
Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis,
von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen.
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| Nach oben Java-Tsunami kam ohne Warnung Spiegel Online - 22. Juni 2007 - Der Tsunami, der im Juli 2006 in Indonesien mehr
als 600 Menschen getötet hat, war scheinbar aus dem Nichts gekommen.
Forscher glauben jetzt, dass die Welle von einem "getarnten Erdbeben" ausgelöst
wurde, das an Land kaum zu spüren war. Wissenschaftler glauben
jetzt, den Grund dafür zu kennen: Am 17. Juli 2006 riss der Meeresboden
nicht mit hoher Geschwindigkeit auf, wie an Weihnachten 2004, sondern
vergleichsweise langsam. Deshalb sei das Beben an Land kaum zu spüren
gewesen, schreiben Gerhard Fritz vom Georgia Institute of Technology
und seine Kollegen im Fachblatt "Geophysical Research Letters".
Sie reden von einem "getarnten Erdbeben".
Die Katastrophe galt auch als schwerer Rückschlag bei den Bemühungen
um ein Tsunami-Warnsystem im Indischen Ozean. Die indonesischen Behörden
hatten zwar Warnungen aus Japan und den USA bekommen, sie aber nicht
weitergegeben. Vizepräsident Jusuf Kalla erklärte damals,
eine Warnung der Bevölkerung wäre überflüssig gewesen,
weil viele Menschen nach dem Beben ohnehin aus Angst ins Landesinnere
geflüchtet seien. Es habe daher "eine Art natürliches
Frühwarnsystem" gegeben.
Die Wissenschaftler konnten die Höhe des Tsunamis auf fünf
bis sieben Meter eingrenzen. Allerdings fanden sie an einer Stelle
des 300 Kilometer langen Küstenabschnitts, den sie untersucht
hatten, auch Hinweise auf eine Welle von monströsen 21 Metern
Höhe. Fritz und seine Kollegen werten das als ein Zeichen dafür,
dass ein unterseeischer Erdrutsch die Wirkung des Erdbebens verstärkt
hat. "An einer Stelle der Küste war die Welle zu hoch für
ein Erdbeben der Stärke 7,8." Die einzige denkbare Erklärung
sei die Bewegung großer Massen unter der Meeresoberfläche,
da die Küste gerade verlaufe und keine Voraussetzungen für
das Fokussieren eines Tsunamis biete. ...
| Nach oben Schweres Erdbeben erschüttert Mittelamerika - Keine Opfer Reuters - 14. Juni 2007 - Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch Mittelamerika
erschüttert. In Guatemala und El Salvador verließen verängstigte
Bewohner fluchtartig ihre Häuser. US-Seismologen zufolge hatte
das Beben, dessen Zentrum vor der Küste Guatemalas im Pazifik
lag, eine Stärke von 6,8.
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| Nach oben Indonesier schalten Tsunami-Warnanlage ab Krone.at - 07. Juni 2007 - Ein Fehlalarm im Tsunami-Frühwarnsystem hat
Küstenbewohner in Indonesien so verärgert, dass sie bei den
Sirenen die Sicherungen rausgedreht haben. "Wir können ihnen
noch nicht mal richtig böse sein", sagte eine Sprecherin
der Meteorologiebehörde in der Provinz Aceh auf Sumatra am Mittwoch.
Im Bezirk Lhoknga waren die Einwohner anschließend so verärgert über
die unnötige Panikmache, dass sie die Sicherungen an den Warnanlagen
herausdrehten.
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| Nach oben Menschheit akut von Naturkatastrophen bedroht 20min.ch - 05. Juni 2007 - Acht von zehn der grössten Städte sind
von Erdbeben gefährdet, sechs liegen an Küsten mit der Gefahr
von Stürmen und Tsunamis. In den letzten 30 Jahren haben sich
Naturkatastrophen verdreifacht. Jetzt schlägt die UNO Alarm.
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| Nach oben Nach oben Tsunamiwarnung nach kurzer Zeit wieder aufgehoben Basler Zeitung online - 23. Mai 2007 - Ein Seebeben der Stärke 6,5 hat am Donnerstag
die zentralindonesische Inselgruppe Nusa Tenggara erschüttert.
Die Behörden des Landes gaben daraufhin für kurze Zeit eine
Tsunami-Warnung heraus.Nur wenig später wurde die Warnung aber
wieder aufgehoben.
Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem
Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis,
von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen. ...
| Nach oben Wellen der Apokalypse Deutschlandfunk - 30. April 2007 - Das Mittelmeer gilt als besonders Seebeben gefährdet
- rund alle 100 Jahre verzeichnet die Statistik hier Flutwellen nach
seismischen Entladungen. Marburger Forscher lesen deren Spuren - auch
wenn die Beben Jahrtausende zurück liegen.
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| Nach oben Perfekte Welle - Tsunami-Forschung im Wellenkanal verbessert Katastrophenschutz Deutsche Welle - 24. April 2007 - Seit der Tsunami-Katastrophe 2004 wurden neue Frühwarnsysteme
im indischen Ozean und im Pazifik installiert. Doch sie allein retten
noch keine Menschenleben. In Hannover erörtern Wissenschaftler
derzeit, wie der Schutz der Küstenbewohner verbessert werden kann.
Dazu dienen auch Tests im Tsunami-Simulator.
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| Nach oben Erdbebenserie erschüttert Südwesten Japans: Tsunami-Warnung aber aufgehoben networld.at - 20. April 2007 - Eine Serie starker Erdbeben hat den Südwesten
Japans bis hin nach Taiwan erschüttert. Eine Tsunami-Warnung wurde
für die Inseln um Miyakojima und Ryukyu herausgegeben; das Meteorologische
Amt in Tokio hob sie nach gut einer Stunden aber wieder auf.
Hinweis: Nach der
Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem Fall zu
keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis, von einer
Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen.
...
| Nach oben Nach oben Frühe Warnung für das Mittelmeer Deutsche Welle - 10. April 2007 - Auch im Mittelmeer gibt es Tsunamis - Riesenwellen,
die an den dicht besiedelten Küsten Katastrophen verursachen könnten.
Forscher diskutieren nun über ein Frühwarnsystem. Es sind
noch viele Fragen zu klären.
Alleine dreißig Prozent aller Tsunamis entstehen im Atlantik
und im Mittelmeer, sagt Professor Jochen Zschau, Leiter der Sektion
Erdbebenrisiko und Frühwarnung des GFZ
...
| Nach oben Tsunami in New York? Junge Welt - 07. April 2007 - Am Freitag wird der zweite Teil des UN-Berichts zu
Folgen des Klimawandels vorgestellt. Über die Worst-Case-Szenarien
wird bisher wenig gesprochen
Tsunamis können auch durch unterseeische Erdrutsche angestoßen
werden. An den Kontinentalrändern nämlich, wo die flachen
Küstengewässer in die Tiefsee übergehen, fällt
der Meeresboden mehrere tausend Meter ab. Diese Übergänge
bestehen aus mehr oder weniger steilen Hängen, die im Laufe der
Jahrmillionen durch Sedimentation entstanden sind. Ab und zu kommen
solche Hänge ins Rutschen, und wenn richtige große Massen
involviert sind, kann dadurch ein Tsunami entstehen.
...
| Nach oben Tsunami verwüstet Salomonen-Inseln Spiegel Online - 02. April 2007 - Eine zehn Meter hohe Flutwelle hat auf den Salomonen-Inseln
im Süd-Pazifik schwere Schäden angerichtet: Menschen wurden
ins Meer gerissen, viele Häuser zerstört. Im Wasser treibende
Leichen können wegen der anhaltend hohen Wellen nicht geborgen
werden.
Nach Angaben des US-Geological Survey gab es mindestens zwei Beben,
eines der Stärke 8,0 und eines der Stärke 6,7. Die Epizentren
hätten in etwa zehn Kilometer Tiefe gelegen. Die australische
Regierung teilte mit, eine drei Meter hohe Welle sei auf der zu Papua-Neuguinea
gehörenden Insel Bougainville an Land getroffen. ...
| Nach oben Warten auf den großen Knall Deutschlandfunk - 13. März 2007 - Seit dem großen Tsunami-Beben 2004 ist die Region
Sumatras nicht mehr zur Ruhe gekommen, alle paar Monate bebt die Erde erneut.
Neue Simulationen geben Anlass zu der Sorge, dass wieder ein starkes Erdbeben
bevorstehen könnte. ...
| Nach oben Insel in Alarmbereitschaft tagesschau.de - 28. Februar 2007 - Der Vulkan Stromboli vor der Küste Siziliens ist
wieder ausgebrochen. Lavaströme ergossen sich an mehreren Seiten ins
Meer. Noch ist die Lage ruhig, Experten befürchten jedoch die Entstehung
eines Tsunami wie nach dem letzten Ausbruch. ...
| Nach oben Europa sucht Schutz vor der Riesenwelle Financial Times Deutschland - 07. Februar 2007 - Sommer in Europa: An den Stränden rings um das
Mittelmeer räkeln sich Millionen Menschen in der Sonne. Kaum jemand
weiß, dass es auch hier lebensgefährliche Riesenwellen gibt.
Experten tüfteln an einem Warnsystem.
Doch so risikolos ist die Situation im Mittelmeer nicht. "Hier
kann ein kleiner Tsunami von einem Meter Höhe auf den flachen
Meeresstränden in eine Tragödie münden, wenn er Tausende
Urlauber unvorbereitet trifft", warnt Stefano Tinti, Geophysikprofessor
an der Universität Bologna und Vorsitzender der internationalen
Koordinierungsgruppe, die ein Tsunamiwarnsystem für Europa und
den Mittelmeerraum auf die Beine stellen soll.
| Nach oben Seebeben vor der Insel Sulawesi Mitteldeutsche Zeitung - 21. Januar 2007 - Ein starkes Erdbeben 185 Kilometer vor der indonesischen
Küste hat am Sonntag Panik ausgelöst. In der Provinzhauptstadt
Manado im Norden der Insel Sulawesi rannten die Menschen aus den Häusern
und an der Küste in höher gelegene Gegenden, ehe die indonesische
Behörde für Meteorologie und Geophysik nach zwei Stunden
Entwarnung gab.
| Nach oben Kleiner Tsunami erreicht Japan - Keine Gefahr Tagesschau - 13. Januar 2007 - Die Tsunami-Warnung für den Pazifischen Ozean
ist am Morgen wieder aufgehoben worden. Das US-Tsunami-Warnzentrum
für den Pazifik hatte nach einem schweren Erdbeben vor den russischen
Kurilen-Inseln zunächst vor einer riesigen Flutwelle in Russland
und Japan gewarnt.
| Nach oben Schiffbruch mit Boje ZEIT Wissen - 15. Dezember 2006 - Die »Landforscher« vom GFZ würden
sich vieles leichter vorstellen, als es im Ozean dann ist, mosert ein
Meeresforscher. »Das wird nie laufen«, prophezeit gar ein
Abteilungsleiter aus einem anderen Institut. Selbst GFZ-Mitarbeiter
reden von einer mission impossible.
Der Katastrophenforscher Wolf Dombrowsky von der Universität
Kiel hält das deutsche Tsunami-Warnsystem noch aus einem anderen
Grund »für vollkommen überflüssig«. Es seien
ausreichend technische Kapazitäten für die Tsunami-Überwachung
vorhanden [...]. Man solle sich lieber um die »euphemistisch
so genannte letzte Meile« kümmern, sagt Dombrowsky, die
Frage also, wie eine Warnmeldung innerhalb von Minuten die Bevölkerung
erreicht. »Das Technologische ist nur die erste Meile. Die Hunderte
Meilen in der sozialen Kette sind unberücksichtigt.« Dombrowskys
Vorschlag, wenn noch nicht alles Geld ausgegeben ist: »Zurückrudern.«
HINWEIS: Genau diese letzte Meile ist die Kernkompetenz des Tsunami-Alarmsystems
für Mobiltelephone. Wir sorgen dafür, dass Ihre persönlich
letzte Meile schnellstmöglich überbrückt wird.
| Nach oben Asche, Lava und eine tiefes Grummeln. Der immer wieder aktive Feuerberg hat vor 8000 Jahren einen Bietigheimer Zeitung - 06. Dezember 2006 - Italienische Wissenschaftler haben jetzt entdeckt,
dass der Ätna in der Jungsteinzeit (etwa 6000 bis 2200 v. Chr.)
einen bis zu 40 Meter hohen Tsunami auslöste, der 720 Stundenkilometer
schnell war und in wenigen Stunden die Küsten dreier Kontinente
erreichte.
| Nach oben Steinzeit-Tsunami im Mittelmeer Wissenschaft.de - 29. November 2006 - Vor ungefähr 8.000 Jahren löste ein gewaltiger
Erdrutsch am Ätna auf Sizilien eine Katastrophe im östlichen
Mittelmeer aus: Eine ganze Flanke des Vulkans sackte damals ins Meer
ab und brachte weitere Ablagerungen vor der Küste Siziliens ins
Rutschen. Der dadurch ausgelöste Tsunami rollte durch das gesamte östliche
Mittelmeer und brachte womöglich Steinzeitmenschen im heutigen
Israel dazu, ihre Siedlung zu verlassen.
| Nach oben Tsunami nach Seebeben vor Japan Financial Times Deutschland - 16. November 2006 - Ein kleinerer Tsunami hat gestern Nachmittag (Ortszeit)
die amerikanische Westküste erreicht und in Nordkalifornien leichten
Sachschaden angerichtet.
Wie die Zeitung "Eureka Times-Standard" in ihrer Online-Ausgabe
berichtete, wurden in dem Küstenort Crescent City drei Hafenpiers
beschädigt und mehrere Boote aus ihrer Verankerung gerissen. Der
Sachschaden wurde mit bis zu 700.000 Dollar (546.000 Euro) beziffert.
Niemand wurde verletzt
| Nach oben Kleiner Tsunami trifft auf US-Westküste ORF.at - 16. November 2006 - Ein kleinerer Tsunami hat gestern Nachmittag (Ortszeit)
die amerikanische Westküste erreicht und in Nordkalifornien leichten
Sachschaden angerichtet.
Wie die Zeitung "Eureka Times-Standard" in ihrer Online-Ausgabe
berichtete, wurden in dem Küstenort Crescent City drei Hafenpiers
beschädigt und mehrere Boote aus ihrer Verankerung gerissen. Der
Sachschaden wurde mit bis zu 700.000 Dollar (546.000 Euro) beziffert.
Niemand wurde verletzt. ...
| Nach oben Mini-Tsunami in Japan - Keine Schäden affolternonline.ch - 15. November 2006 - Ein schweres Erdbeben vor den Kurilen hat in Japan
Angst vor einer Tsunami-Flutwelle ausgelöst. Tatsächlich
jedoch erreichte schliesslich eine «nur» 40 Zentimeter
hohe Flutwelle die Nordostküste Japans.
| Nach oben Tsunami-Warnung nach Beben vor Papua-Neuguinea Handelsblatt - 17. Oktober 2006 - Vor Papua-Neuguinea hat sich am Dienstagmorgen ein
Beben der Stärke 6,5 ereignet. Es wurde eine Tsunami-Warnung für
die Region ausgegeben. Berichte über Opfer oder Schäden lagen
zunächst nicht vor.
| Nach oben Kein Tsunami nach Seebeben im Südpazifik Tagesschau - 28. September 2006 - Nach einer ursprünglichen Tsunami-Warnung
für den Pazifik sind die Experten wieder zurückgerudert.
Das vor den Samoa-Inseln registrierte Seebeben mit
einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala habe
keine größeren Flutwellen ausgelöst,
erklärte das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii.
HINWEIS: Das Tsunami-Alarmsystem hat
richtigerweise KEINEN Alarm gegeben. Dieses
zeigt wieder einmal, wie zuverlässig
unsere Tsunami-Alarme sind.
| Nach oben Tsunamis schon in der Vorgeschichte - DFG fördert Marburger Projekt IDW - 28. September 2006 - Verheerende Tsunami-Wellen sind kein modernes Phänomen. Schon vor Jahrtausenden überrollten sie Küstengebiete - in Argentinien und Chile etwa, in Norwegen und Alaska, auf Hawaii oder in den Ländern des östlichen Mittelmeers - und zerstörten zum Teil ganze Siedlungsgebiete.
| Nach oben La Palma - Keine Gefahr durch Cumbre Vieja Radio MegaWelle - 25. September 2006 -
An der Cumbre Vieja klafft seit
einer Eruption im Jahr 1949 ein rund zwei Kilometer
langer Riss am Oberhang der Südwest-Flanke. Sollte
es hier zu einem kompletten Bergsturz kommen, entstünden
Tsunamis, die bis 300 Meter hoch ausfallen könnten.
Gefährdet wären dann Küstenstädte
wie New York, Boston, Lissabon oder Casablanca.
| Nach oben Auch pazifisches Tsunami-Warnsystem hat große Lücken Berliner Umschau - 09. August 2006 - Daß auch das Tsunami-Frühwarnsystem im
Pazifik große Lücken aufweist, wird am Beispiel der polynesischen
Inselgruppe Tonga deutlich. Allein im ersten Halbjahr 2006 gab es mehr
als 800 Erdbeben in der Region um den Archipel, 2005 waren es insgesamt
fast 900 Beben. Einen effektiven Notfallsplan und ein rasches Warnsystem
im Fall eines Tsunamis fehlt allerdings, kritisiert das Magazin Matangi
Tonga.
| Nach oben Tsunami reißt mehr als 250 Menschen in den Tod. Bild.de - 18. Juli 2006 - Riesenwelle überflutete Strandhotels und Restaurants
auf Java
Einen Tag nach dem verheerenden Tsunami an der Südküste Indonesiens
laufen die Rettungsarbeiten auf Hochtouren. Fieberhaft suchen Helfer
in der zerstörten Region nach Überlebenden. Die Zahl der
Opfer der Flutwelle auf der Insel Java ist bisher auf mindestens 262
gestiegen.
Allein in dem auch bei ausländischen Touristen beliebten Urlaubsort
Pangandaran gab es mindestens 172 Tote, mehr als 160 Menschen werden
noch vermißt. Darunter seien auch Ausländer aus den Niederlanden
und Schweden, sagte Behördensprecher Dudi Junaidi, ohne Einzelheiten
zu nennen.
| Nach oben Das Problem der letzten Meile Welt am Sonntag - 16. Juli 2006 - Ende 2004 starben mehr als 200 000 Menschen durch
einen Tsunami in Südasien. 19 Monate danach macht ein satellitengestütztes
Bojen-Warnsystem im Indischen Ozean zwar Fortschritte. Doch die meisten
Küstenbewohner kann es noch nicht erreichen. Die Staaten seien nun
in der Lage, einen Tsunami-Alarm zu empfangen. Noch erreicht eine
Warnung allerdings die meisten Menschen an den Küsten nicht. Das "Problem
der letzten Meile" ist nicht gelöst: Megaphone werden vielerorts
abgelehnt, weil sie zu oft in Diktaturen mißbraucht wurden und die
Menschen den auf diese Weise verbreiteten Botschaften nicht trauen.
Zu viele SMS überfordern die Satelliten, und Hubschrauber erreichen
nicht schnell genug alle abgelegenen Strände.
| Nach oben Die letzte Meile in der Tsunami-Warnung Der Standard - 03. Juli 2006 - Bei dem gegenwärtigen Stand der lokalen Infrastruktur
wären, so schätzt die Unesco-Sprecherin Sue Williams, Millionen von
Anrainern ebenso überrascht wie zur vorletzten Jahreswende. Weder
traditionelle noch moderne Warnmethoden bieten ausreichende Sicherheit.
| Nach oben Erdbeben während Tsunami-Übung Spiegel Online - 17. Mai 2006 - Mehr als zwei Dutzend Staaten testeten die Vorbereitungen
für den Fall einer Monsterwelle. Während der Tests wurde die Region
allerdings von echten Erdbeben erschüttert. Während der Übung, an
der mehr als ein Dutzend Staaten des Pazifikraums teilnahmen, kam
es allerdings zu einer unliebsamen Überraschung: Mehrere heftige
Erdbeben - das stärkste erreichte einen Wert von 7,5 auf der Richterskala
- erschütterten die Region. Die Folge war unter anderem ein echter,
wenn auch kleiner Tsunami, der glücklicherweise nur über unbewohnte
Inseln hereinbrach.
[Wir
warnten erfolgreich vor dem Tsunami >>]
| Nach oben Große Zweifel am Tsunami-Warnsystem SZ-Online - 05. Mai 2006 - Das schwere Beben im Südpazifik zeigt die Schwächen beim Schutz der Bevölkerung auf.
[Der Artikel bezieht sich auf das Tsunami- Warnsystem des GeoForschungsZentrums Potsdam]
| Nach oben Erdbeben weckt Zweifel am Tsunami-Warnsystem Frankfurter Rundschau Online - 05. Mai 2006 - Nach dem schweren Erdbeben im Pazifik sind Zweifel
an der Wirksamkeit des internationalen Tsunami-Warnsystems laut geworden.
Die Behörden der Inselstaaten Tonga und Fidschi kritisierten am Donnerstag
Mängel bei der Warnung. "Niemand hat eine Warnung über das Notfall-Satellitensystem
in unserem Wetteramt erhalten", sagte der Leiter des Katastrophenschutzamtes
Tongas, Mali'u Takai. "Wir wären voll erwischt worden, weil das System
nicht funktioniert hat."
| Nach oben Lokales Tsunami-Warnsystem versagte Basler Zeitung - 04. Mai 2006 - Nach einem sehr schweren Erdbeben im Pazifik ist
die Inselnation Tonga am Donnerstag nicht von einer internationalen
Tsunami-Warnung erreicht worden. Das teilte der Leiter des Katastrophenschutzamtes
Tongas, Mali'u Takai, telefonisch der Nachrichtenagentur AP mit.
Die Panne löste Zweifel an der Wirksamkeit des bestehenden Warnsystems
aus.
| Nach oben Tsunami-Warnungen nach Erdbeben im Südpazifik aufgehoben Baden Online - 04. Mai 2006 - Ein massives Beben hat sich im Südpazifik ereignet.
Zu spüren waren die Erschütterungen auf den Fidschi-Inseln, Hawaii
und Neuseeland. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 8,1, wie das
neuseeländische Institut für Geologie und Nuklearwissenschaften mitteilte.
Die für die Region ausgegebene Tsunami-Warnung wurde nach wenigen
Stunden wieder aufgehoben.
| Nach oben Tsunami-Warnung aufgehoben Stern Online - 03. Mai 2006 - Ein Erdbeben der Stärke acht hat
die Ostküste Australiens erschüttert, worauf eine
Tsunami-Warnung ausgegeben wurde. Medienberichten
zufolge besteht jedoch keine Gefahr mehr.
| Nach oben Hurrikan könnte Tsunami verursachen Spiegel Online - 22. April 2006 - Wellenbewegungen und Strömungen, die durch Hurrikane verursacht werden, bewegen Millionen Kubikmeter Meeresgrund. Forscher befürchten nun, dass die aufgetürmten Sedimente ins Rutschen geraten und so einen Tsunami auslösen könnten.
Teague und seine Kollegen spekulieren daher, dass Urzeit-Hurrikane für die beiden Tsunamis verantwortlich sein könnten. Und wenn das stimme, gebe es keinen Grund warum so etwas nicht wieder passieren sollte.
| Nach oben Riesenwellen in der Ägäis Berlin Online - 20. April 2006 - Auch im Mittelmeer können Erdbeben Tsunamis auslösen. Bis 2007 soll ein Warnsystem installiert werden.
Fünfzehn Mal pro Jahrhundert werden die italienischen Küsten von Tsunamis unter Wasser gesetzt, hat Tinti zusammen mit seinen Kollegen anhand historischer Dokumente und Ablagerungen an den Küsten ermittelt. Das Tsunami-Risiko im Süden Griechenlands - in einem Bogen zwischen dem Peloponnes und der Insel Rhodos - ist sogar noch etwas höher.
Mehr Informationen zu Tsunamis im Mittelmeer >>
| Nach oben Tsunami-Forscher irrten: Monsterwelle entstand anders Der Standard - 31. März 2006 - In Südasien steigt die Gefahr neuer Erdbeben und Flutwellen weiter - Wissenschafter präsentierten bei einem Kongress neue Daten.
Nach der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 begann für Erdbebenforscher ein Wettlauf gegen die Zeit. Schnell verdichteten sich Hinweise, dass der Region neue schwere Erdbeben bevorstehen, mehrere Millionenstädte schweben in Gefahr. Mit einer der größten Forschungskampagnen aller Zeiten fahnden Experten derzeit nach den Risikozonen. Die Arbeit wird allerdings erschwert, weil die Wissenschafter inzwischen mehrere etablierte Lehrsätze infrage stellen - einschließlich der Entstehung von Tsunamis.
So löste Tony Song von der Nasa diese Woche auf der "Internationalen Frühwarn-Konferenz" in Bonn betretenes Schweigen aus: Als er nämlich demonstrierte, dass die Wissenschaft bisher die Ursache der Riesenwellen nicht richtig verstanden hat. Der etablierten Theorie zufolge entsteht ein Tsunami, wenn das Meerwasser bei einem Seebeben einen Schlag vom Meeresgrund versetzt bekommt: Der Boden bewege sich dabei wie ein Kolben senkrecht nach oben, heißt es. Ozeanograf Song indes hat herausgefunden, dass der Tsunami 2004 vor allem beim seitlichen Aufreißen des Bodens ausgelöst wurde. Wie gigantische Baggerschaufeln hätten die waagerecht um bis zu 20 Meter vorrückenden Gesteinschollen das Wasser vor sich hergetrieben.
| Nach oben Schweres Beben in Südjapan Die Tageszeitung - 29. März 2006 - Ein schweres Erdbeben hat gestern den Süden Japans
erschüttert. Das Meteorologische Institut meldete zunächst die Stärke
6. Über Opfer, Schäden oder eine Tsunami-Warnung wurde gestern Abend
noch nichts bekannt. Japan ist von mehreren Vulkanen und Ozeangräben
umgeben und gehört zu den am häufigsten von Erdbeben betroffenen Ländern
der Welt. 1995 starben mehr als 6.400 Menschen in der Stadt Kobe bei
einem Beben der Stärke 7,3.
| Nach oben Zu früh ist es nie Der Tagesspiegel - 28. März 2006 -
In Bonn treffen sich über 1000 Experten bei der dritten internationalen Konferenz zur Frühwarnung vor Naturkatastrophen. Wie gut kann sich die Menschheit vor solchen Katastrophen schützen? In Potsdam zeichnen zum Beispiel seit 1889 die Erdwissenschaftler, die jetzt im Geoforschungszentrum (GFZ) arbeiten, Erschütterungen im Boden auf. Heute messen 48 GFZ-Stationen weltweit die Schwingungen, die durch Erdbeben ausgelöst werden. Da deren Wellen sich mit bestimmter Geschwindigkeit bewegen, können automatische Programme das Zentrum des Bebens ausrechnen
Doch der Aufbau von Tsunami-Frühwarnsystemen, Deichen oder Rückhaltebecken dauert, und ist auch eine Frage des Geldes.
| Nach oben Clinton mahnt bessere Frühwarnung an Deutsche Welle - 27. März 2006 - Zwar werde das geplante Warnsystem für den Indischen
Ozean ab Juni dieses Jahres zur Verfügung stehen - vollkommene Sicherheit
für die Menschen an den Küsten bedeute dies aber nicht, sagte Clinton.
Denn eine der größten Hürden der Frühwarnung, die "letzte Meile" -
also der Kontakt mit und die Einbeziehung der Bevölkerung -, sei noch
immer nicht genommen.
| Nach oben Forscher vor Problemen bei Tsunami-Warnsystem Schwäbische Zeitung - 07. März 2006 - Der Datenaustausch zwischen Sensoren am Meeresboden
und Bojen an der Wasseroberfläche funktioniere noch nicht optimal,
sagte Projektleiter Alexander Rudloff vom Geoforschungszentrum Potsdam
am Montag beim Jahreskongress der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft
(DGG) in Bremen.
| Nach oben Tsunami-Frühwarnsystem macht Fortschritte Kölner Stadt-Anzeiger - 05. Februar 2006 - "So können wir jetzt bereits acht bis zehn Minuten nach einem Erdbeben vor Indonesien Aussagen über Stärke und Ort treffen - zum Zeitpunkt der Katastrophe am 26. Dezember 2004 dauerte es mehr als eine Stunde". "Aber wir müssen noch viel schneller werden - so etwa zwei Minuten nach einem Erdbeben brauchen wir die Informationen.", sagte Lauterjung. Der Aufbau des technischen Systems für die Frühwarnung solle Mitte/Ende 2008 abgeschlossen sein.
Aber, so betonte Lauterjung, die Installation von Instrumenten allein reiche bei weitem nicht. "Die schnelle Information der Bevölkerung muss gesichert und ihr Bewusstsein für eine mögliche Katastrophe geschärft werden."
| Nach oben Starkes Erdbeben vor Indonesien: Kein Tsunami San Francisco (APA,ag.) - 27. Januar 2006 - Die Banda-See im Osten Indonesiens ist am Freitag von einem Beben der
Stärke 7,7 getroffen worden. Eine Tsunami-Warnung wurde zunächst nicht
ausgegeben.
| Nach oben Schweres Erdbeben im Osten Indonesiens löst Panik aus Baden-Online - 27. Januar 2006 - Das US-Erdbebeninstitut gibt die Stärke des Erdstoßes mit 7,7 an, das
indonesische Erdbebenzentrum in Jakarta sprach von 7,3. Berichte über
Schäden oder Opfer gibt es allerdings noch nicht. Wegen der Tiefe des
Bebens knapp 400 Kilometer unter dem Meeresboden ist ein Tsunami
Seismologen zufolge unwahrscheinlich. Das Zentrum des schweren Bebens
lag in der Banda-See - etwa 195 Kilometer von der Hauptstadt der
Molukken-Inseln Ambon entfernt.
| Nach oben Nordsee zu flach für einen großen Tsunami Tagesschau.de - 18. Januar 2006 - Für die deutsche Nordseeküste besteht nach Untersuchungen des
Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) keine Gefahr
durch Tsunamis. Selbst beim Abrutschen großer Gesteinsmengen am
norwegischen Festlandssockel würde nach sechs Stunden eine Welle von
lediglich 1,5 Meter Höhe die Nordseeküsten erreichen.
| Nach oben Bessere Kommunikationssysteme für Tsunami-Vorwarnung gefordert Heise Online - 17. Januar 2006 - Das Vorwarnsystem im Indischen Ozean wie auch das auf Hawaii, wo der
letzte Tsunami in den 70er Jahren ankam, gestattet eine Erkennung des
Bebens innerhalb von 90 Sekunden. Die Schwierigkeit besteht aber darin,
diese Information zu den gefährdeten Küstenregionen zu bringen und in
der Reaktion der jeweiligen Regionen. Kong sagte, dass man von einem
effektiven System erst dann sprechen kann, wenn jeder Bewohner einer
gefährdeten Küstenregion über mögliche Gefahren informiert ist und in
Alarmfällen genau weiß, was er zu tun hat.
| Nach oben UNESCO: Karibik braucht ein Tsunami-Warnsystem Basler Zeitung - 12. Januar 2006 - Nach Angaben der UNESCO, der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft
und Kultur, sind in der Karibik seit der Ankunft der ersten Europäer im
Jahr 1492 zehn Tsunami-Flutwellen registriert worden. 1946 riss eine
von einem Erdbeben in der Dominikanischen Republik ausgelöste Flutwelle
1.800 Menschen in den Tod.
| Nach oben Nach oben Schweres Erdbeben erschüttert Südpazifik-Region Rheinische Post - 03. Januar 2006 - Die Region zwischen den Südpazifik-Staaten Fidschi und Tonga ist am
frühen Dienstagmorgen von einem schweren Erdbeben erschüttert worden.
Nach angaben australischer Seismologen lag das Epizentrum des Bebens
mit einer Stärke von 7,0 auf der Richter-Skala bis zu 700 Meter unter
dem Meeresspiegel rund 400 Kilometer südostlich der Hauptstadt
Fidschis, Suva.
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