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News & Wissenschaften 2010 wird als Katastrophenjahr eingehen DASJOURNAL - 15. März 2010 - [...] Bereits jetzt ist die durchschnittliche jährliche Zahl von Todesopfern bei Naturkatastrophen in einem Jahr überschritten, als Folge einer Serie von Erdbeben. Trotz der vielen Menschenleben sehen Experten keinen Hinweis für eine außernatürliche Zunahme tektonischer Katastrophen.[...] Teilweise dürfte der Schweregrad der Folgen darauf zurückgehen, dass die Bevölkerung besonders in den Städten wächst. Seitens der Erdbebenforschung gibt es allerdings keinen Hinweis darauf, dass sich Erdbebenereignisse weiter zuspitzen werden.
| Nach oben Chile-Beben hat Kontinent verrückt SPIEGEL-Online - 09. März 2010 - [...] Auch geologisch hatte das Beben immense Auswirkungen. Es verpasste der Erde nicht nur einen Drall und verschob die Erdachse- Die Erschütterung hat zudem Großteile des südamerikanischen Kontinents verrückt. Die Stadt Concepción etwa hat sich dem Deutschen Geodätischen Institut (DGFI) zufolge knapp drei Meter nach Westen verschoben.[...] Das Tsunami-Beben von 2004 im Indischen Ozean beispielsweise hält zahlreiche Landmassen Südostasiens bis heute in Bewegung: Inseln heben und senken sich, teils um mehrere Meter.
| Nach oben Forscher rätseln über seltsame Tsunamis derStandart.at - 02. März 2010 -
Modelle für Vorhersage der Folgen von Seebeben sollen überprüft werden_[...] Hätte sich der Erdstoß(rem:: Erdbeben vor der chilenischen Küste am 27. Februar mit einer Stärke von 8,8 Mw ) in größerer Tiefe ereignet, so wäre mehr Wasser verdrängt und damit auch ein größerer Tsunami ausgelöst worden. Überdies gingen die bisher verwendeten Modelle davon aus, dass die Geschwindigkeiten der einzelnen Wellen sowie die Intervalle dazwischen bei jedem Tsunami in etwa gleich seien. Tatsächlich gebe es aber erhebliche Unterschiede, die für die Zerstörungskraft der Wellen durchaus bedeutsam seien.
| Nach oben Geologischer Zufall rettete Anrainer vor der großen Welle Spiegel-Online - 01. März 2010 - Der Tsunami-Alarm nach dem Mega-Beben vor Chile weckte größte Befürchtungen.[...] Zwei Zufälle sorgten offenbar dafür, dass die Tsunamis kleiner ausfielen als befürchtet. Zum einen brach das Gestein bei dem Beben in vergleichsweise geringer Tiefe, weshalb weniger Wasser in Bewegung versetzt wurde. Zum anderen baute sich die Spannung nicht mit einem Schlag ab. Ungewöhnlich viele starke Nachbeben setzten einen Teil des angestauten Drucks frei.
| Nach oben Japan rüstet sich für Tsunami Sueddeutsche.de - 28. Februar 2010 - Die Wellen vor den Pazifikstaaten waren nicht so hoch wie befürchtet: Nun gilt nur noch für Japan Tsunami-Alarm. Dort kamen bereits erste Flutwellen an.[...]Für die gesamte japanische Ostküste galt eine Tsunami-Warnung, Hunderttausende Menschen in niedrig gelegenen Region waren aufgefordert worden, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben.[...] Nach dem Beben der Stärke 8,8 am Samstagmorgen in Chile war praktisch für die gesamte Pazifikregion eine Tsunami-Warnung ausgesprochen worden. 16 Stunden nach dem Beben hatte die Flutwelle die Hawaii-Inseln erreicht.[...] Bis zum Sonntagmorgen (MEZ) hob das Pazifische Tsunami-Warnzentrum den Alarm für alle Länder außer Russland und Japan wieder auf.
| Nach oben TSUNAMI BULLETIN NUMBER PACIFIC TSUNAMI WARNING CENTER/NOAA/NWS - 27. Februar 2010 -
... A WIDESPREAD TSUNAMI WARNING IS IN EFFECT ... A TSUNAMI WARNING IS IN EFFECT FOR CHILE / PERU / ECUADOR / COLOMBIA / ANTARCTICA / PANAMA / COSTA RICA / NICARAGUA / PITCAIRN / HONDURAS / EL SALVADOR / GUATEMALA / FR. POLYNESIA / MEXICO / COOK ISLANDS / KIRIBATI / KERMADEC IS / NIUE / NEW ZEALAND / TONGA / AMERICAN SAMOA / SAMOA / JARVIS IS. / WALLIS-FUTUNA / TOKELAU / FIJI / AUSTRALIA / HAWAII / PALMYRA IS. / TUVALU / VANUATU / HOWLAND-BAKER / NEW CALEDONIA / JOHNSTON IS. / SOLOMON IS. / NAURU / MARSHALL IS. / MIDWAY IS. / KOSRAE / PAPUA NEW GUINEA / POHNPEI / WAKE IS. / CHUUK / RUSSIA / MARCUS IS. / INDONESIA / N. MARIANAS / GUAM / YAP / BELAU / JAPAN / PHILIPPINES / CHINESE TAIPEI
| Nach oben Tsunami bedroht Osterinsel Spiegel.de - 27. Februar 2010 - Ein enorm schweres Erdbeben der Stärke 8,8 hat den Westen Südamerikas heimgesucht. In Chiles Hauptstadt Santiago wankten die Häuser, mindestens 78 Menschen wurden getötet. Jetzt rast ein Tsunami durch den Pazifik - und überspülte bereits erste Inseln.
| Nach oben Tsunami-Alarm in Neuseeland - Erste Welle niedrig SZ-Sueddeutsche.de - 27. Februar 2010 -
Wellington (dpa) - Nach dem gewaltigen Erdbeben in Chile hat eine Tsunamiwelle von 50 Zentimeter Höhe am Sonntagmorgen die Chatham Inseln von Neuseeland erreicht. Die Katastrophenschutzbehörde in der Hauptstadt Wellington ließ ihren Tsunami-Alarm jedoch bestehen. Es könnten in einigen Küstengebieten im Laufe des Tages immer noch Wellen bis zu einem Meter auftreten. Einige Vorhersagen hätten sogar vor bis zu drei Meter hohen Wellen gewarnt, berichtete Radio Neuseeland.
| Nach oben Technik: Rathaus widersteht Tsunami P.M. - 22. Februar 2010 - Die Erde im Pazifik bebt. Nach nur zehn bis zwanzig Minuten erreicht eine 16 Meter hohe Welle das Festland – die Westküste der USA. Vielerorts gibt es nicht genügend Plätze, die Schutz bieten. Tsunamifeste Häuser könnten helfen. Die Geotechnikerin Yumei Wang vom Oregon Department of Geology and Mineral Industries in Portland entwickelt Gebäude, die den Wellen standhalten sollen.
| Nach oben Gerhard Berz: "Wie aus heiterem Himmel?" Deutschlandradio Kultur - 10. Februar 2010 - [...] Vorsorge ist sein großes Thema. Der Risikoexperte ist davon überzeugt, dass viele hätten gerettet werden können, wäre die Bevölkerung, wären die Urlauber bei der Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004 besser aufgeklärt gewesen. Das gilt auch für Vulkanausbrüche. Allein Erdbeben entziehen sich bisher Vorhersagen.
| Nach oben 442 Millionen Euro für Wiederaufbau nach dem Tsunami 2004 in Südostasien Europaticker - 03. Februar 2010 - Rund 442 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Bundesregierung als Wiederaufbauhilfe für die vom Tsunami 2004 betroffenen Tourismusregionen in Südostasien zur Verfügung gestellt.[...] Die Beiträge seien überwiegend in zwei Länderprogrammen in den beiden am schwersten betroffenen Ländern Indonesien und Sri Lanka eingesetzt worden.
| Nach oben Erdbeben fordern weltweit die meisten Todesopfer WELTOnline/Wissen - 29. Januar 2010 - Erdbeben haben im vergangenen Jahrzehnt die meisten Todesopfer verursacht und bleiben auch in Zukunft die größte Gefahr für Millionen Menschen in aller Welt. Das ergab eine neue Studie der UN. Danach starben von 2000 bis 2009 rund 780.000 Menschen bei Naturkatastrophen, fast 60 Prozent von ihnen durch Beben. Mit 22.6408 Toten war der durch ein Beben ausgelöste Tsunami in Asien im Jahr 2004 die schwerste Katastrophe.
| Nach oben Haiti: Eine Kerbe erinnert an das Bebenpotential FAZ.Net - 24. Januar 2010 - [...] Unter der Meerenge zwischen Puerto Rico und der Dominikanischen Republik ereignete sich entlang dieses Grabens auch das schwerste, jemals in der Karibik gemessene Erdbeben; am 8. August 1946 erreichte es die Magnitude 8,1. Ein Tsunami mit Wellenhöhen von bis zu 4,5 Metern erfasste die Küsten von Hispaniola, Puerto Rico und den Bahamas. Insgesamt kamen damals 4100 Menschen ums Leben.
| Nach oben Warnung vor Tsunamis durch Unterseekabel? ScienceBlogs - 22. Januar 2010 - (...) :Dass die Bewegung von Ozeanwasser elektrische Spannung in Unterseekabeln induziert. Ozeanwasser, im Vergleich zu Leitungswasser, ist ein guter elektrischer Leiter. Denn das gelöster Salz stellt Ionen zur Verfügung, die Strom leiten können. Das Ozeanwasser aber wird durch das Magnetfeld der Erde getragen - und bewegte Ladungen im Magnetfeld spüren eine ablenkende Lorentz-Kraft. [...] Die Fragen, die also nach diesem Beweis des Prinzips zu klären sind, reicht die Messgenauigkeit um Tsunamis zu detektieren? Wie steht es mit kleineren Tsunamis, wie stark ist dann das Signal? Und kann man durch Verwendung kreuzender Kabel auch die Position feststellen?
| Nach oben Auch Indonesien von starkem Erdbeben bedroht scienxx.de - 21. Januar 2010 - In Indonesien ist das Risiko für ein starkes Erdbeben mit folgendem Tsunami noch immer extrem hoch. Wie Forscher jetzt in „Nature Geoscience“ berichten, haben auch die Beben der letzen Jahre die seit 200 Jahren akkumulierten Spannungen im Untergrund nicht gemindert.[...] Weder die Beben von 2009 noch das Beben von 2004, dem ein katastrophaler Tsunami folgte, haben die Sundaverwerfung entlang der Küste von Sumatra aufgebrochen und damit entlastet, so das Ergebnis der Untersuchung. Damit bleibt die Gefahr einer plötzlichen Entladung in dieser Region weiterhin bestehen. Das Risiko für ein starkes Erdbeben mit folgendem Tsunami ist nach wie vor extrem hoch, wie die Forscher warnen.
| Nach oben Erdbebenzone Mittelamerika www.faz.net - 13. Januar 2010 - 13. Januar 2010 Der Herd des Erdbebens, das am späten Dienstagnachmittag (Ortszeit) Haiti und weite Bereiche der Großen Antillen erschütterte, lag in nur 10 Kilometern Tiefe etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum von Port-au-Prince entfernt. Wegen seiner flachen Lage und der Nähe zu den zum größten Teil nicht sehr stabil errichteten Gebäuden in Haitis Hauptstadt, sind die Schäden unerwartet groß.[...] Das Beben ereignete sich an der geologischen Grenze zwischen der großen nordamerikanischen Platte, die von Island bis zur nordamerikanischen Westküste reicht, und der wesentlich kleineren karibischen Platte.[...] (...) aktiver ist dagegen der Nordstrang der Erdbebenzone. Das schwerste Beben in dieser Zone fand im August 1946 zwischen der Dominikanischen Republik und Puerto Rico statt. Es hatte eine Magnitude von 8,1. Mindestens 4100 Menschen kamen bei dem Beben und dem dadurch ausgelösten Tsunami ums Leben.
| Nach oben Mehr Schäden auf Salomonen nach Beben greenpeace-magazin.de - 06. Januar 2010 - Wellington (dpa) - Eine Serie von heftigen Erdbeben vor der Küste der Salomonen-Inseln im Pazifik hat mehr Schäden angerichtet als bislang angenommen. Mindestens 600 Häuser wurden nach ersten Augenschein des UN-Kinderhilfswerks Unicef auf der Insel Redova beschädigt, berichtete deren Sprecher Tim Sutton am Mittwoch im neuseeländischen Rundfunk. [...] Das erste Beben am Montag hatte eine Stärke von 7,2 und passierte rund 105 Kilometer südöstlich der Insel Gizo. Es löste lokal einen Tsunami aus, der einige Küstenabschnitte mit mehr als zwei Meter hohen Wellen überschwemmte. Ihm folgte eine Serie von mindestens 19 weiteren Beben mit Stärken bis zu 6,9.
| Nach oben Seebeben löst Tsunami aus Sueddeutsche,de / APD - 05. Januar 2010 - Wellington - Ein von einem Seebeben ausgelöster Tsunami hat am Montag die Salomoninsel Rendova im Südpazifik überflutet. In einem Polizeibericht war von einer bis zu drei Metern hohen Wasserwand die Rede gewesen. Möglicherweise seien durch den Erdstoß und die anschließende Flutwelle mehrere hundert Häuser beschädigt oder zerstört worden. Auf Rendova leben etwa 3600 Menschen. Berichte über Tote und Verletzte lagen nicht vor. Insgesamt registrierte die US-Erdbebenwarte seit Sonntagabend sieben Beben in der Region. Das heftigste hatte eine Stärke von 7,2. APD
| Nach oben Der Tsunami 2004 im Netz ARD.de - 23. Dezember 2009 - Im ersten Chaos nach dem Tsunami waren die Internet-Tagebücher der Blogger die wichtigsten Quellen zur Lage in Südostasien. Bis heute sind sie eindringliche Zeitdokumente geblieben, inzwischen aber flankiert von unzähligen Netzangeboten zum Tsunami. tagesschau.de hat eine Auswahl an Links gesammelt. [...] Ein ausführliches Dossier mit Reportagen und Hintergründen hat der Fernsehsender 3sat zusammengestellt. Hier finden sich auch grundsätzliche Informationen über die Entstehung von Tsunamis, teilweise durch Grafiken veranschaulicht. Das amerikanische Woods Hole Oceanographic Institute hat eine interaktive Tsunami-Info-Seite ins Netz gestellt. Animationen zeigen, wie Tsunamis entstehen, auf welche Warnzeichen zu achten ist und wie man sich im Fall einer Flutwelle verhalten sollte.
| Nach oben Der Tsunami und die Spätfolgen in Asien WELT-Online - 19. Dezember 2009 - [...] Als der Tsunami vor fünf Jahren viele Küstenregionen in Asien verwüstete, kamen neben Hunderttausenden Einheimischen auch sehr viele Urlauber ums Leben. Dem Tourismus in den beliebten Reiseländern Thailand und Sri Lanka wurde nach dem 26. Dezember 2004 eine schwere Zukunft vorhergesagt. Ein halbes Jahrzehnt später hat sich diese Annahme nicht bestätigt: Tsunami-Spätfolgen sind beim Buchungsverhalten schon lange nicht mehr zu spüren, heißt es bei führenden deutschen Reiseveranstaltern. [...] Wer fünf Jahre nach der verheerenden Flutwelle in die Regionen kommt, stößt allerdings noch immer auf Spuren der Katastrophe. In Süd-Thailand sind zum Beispiel mehrere Gedenkstätten für die Opfer errichtet worden.
| Nach oben Fünf Jahre nach dem Tsunami: PresseEcho.de - 09. Dezember 2009 - Rund 125 Millionen Euro an Spendengeldern kamen seit dem Tsunami am 26. Dezember 2004 den Projekten der Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft zugute. Mit dem Geld konnten 163 Projekte realisiert werden, davon sind 2,6 Millionen Euro in Projekten verplant, die 2010 beendet werden. Über 1,5 Millionen Bundesbürger vertrauten dem Bündnis der Hilfsorganisationen Spenden an. [...] Der Evaluierungsbericht kann auf der Website ( www.aktion-deutschland-hilft.de ) des Bündnisses eingesehen werden, ein Auszug ist zudem in dem soeben erschienenen Magazin "Tsunami - Fünf Jahre danach" ( http://machw.as/tsunami ) abgedruckt. Das Gutachten sowie das Magazin geben sowohl über Erfolge als auch Lehren der geleisteten Not- und Wiederaufbauhilfe Aufschluss.
| Nach oben Tsunami im Südpazifik war 14 Meter hoch Eopch Times:: Online - 04. Dezember 2009 -
AP Wellington – Der Tsunami mit mehr als 200 Toten Ende September im Südpazifik hat eine bis zu 14 Meter hohe Wasserwand gebildet. Die Riesenwelle war mehr als doppelt so hoch wie die meisten Gebäude, auf die sie hereinbrach, wie Wissenschaftler am Freitag mitteilten. Die Experten aus Neuseeland hatten die Größe und Wucht des Tsunamis nach einem Erdbeben der Stärke 8,0 untersucht, um ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern.
| Nach oben Tsunamis aus heißem Gas auf der Sonne nachgewiesen Welt_Online - 27. November 2009 - Greenbelt - Riesige Tsunami-Wellen gibt es auch auf der Sonne. Das meldet jetzt das Goddard Space Flight Center der Nasa in Greenbelt (US-Staat Maryland). Sie haben allerdings derartig gewaltige Ausmaße, dass man bei früheren Beobachtungen sie wohl registrierte, allerdings dazu neigte, sie für optische Täuschungen oder das Ergebnis von Messfehlern zu halten. Jetzt jedoch haben Messungen zweier Satelliten vom Typ "Stereo"- sie wurden im Oktober 2006 zur Beobachtung des Systems Sonne-Erde gestartet - den eindeutigen Beweis für die Riesenwellen erbracht. [...] Die Eruption fand im Sonnenflecken Nr. 11 012 statt, wo Milliarden Tonnen von elektrisch geladenem Gas ins Weltall geschleudert wurde. Anschließend baute sich eine etwa 100 000 Kilometer hohe Welle mit einer Geschwindigkeit von 250 Kilometer pro Sekunde auf und zog über Teile der Sonnenoberfläche.
| Nach oben Kurilen-Tsunami legte Felsen und Weltkriegsrelikte frei derStandard.at - 02. November 2009 -
Seattle - Ein Forscherteam der University of Washington hat untersucht, welche Auswirkungen Tsunamis nach den unmittelbaren Zerstörungen mittelfristig nach sich ziehen. Auf den Kurilen-Inseln zwischen Japan und Russland konnte das Team um Breanyn MacInnes genau feststellen, wie stark die Erosion nach solchen Monsterwellen ausfällt. [...] Der Tsunami, der auf das Beben vom November 2006 folgte, erreichte an manchen Stellen der Inseln eine Höhe von mehr als 20 Meter. Die Veränderungen in der Topografie waren demnach gewaltig. Die Menge der Erosion infolge eines Tsunamis hängt von der Topographie des Festlandes ab. Doch auch die Kraft der Welle spielt eine entscheidende Rolle. [...] Einige der Verwüstungen werden für Jahrhunderte sichtbar sein, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Geology".
| Nach oben Ein Tsunami am Rhein scinexx - 29. Oktober 2009 -
Die lang anhaltenden gewaltigen Eruptionen am Laacher See-Vulkan waren– so weiß man heute – aber nur ein Teil dessen, was vor 12.900 Jahren wirklich geschah. Was kaum jemand ahnt: Der Ausbruch veränderte nicht nur die Landschaften in der unmittelbaren Umgebung des Vulkans, er verstopfte mit seiner Asche, dem Bims und anderen vulkanischen Ablagerungen auch den nahe gelegenen Rhein im Neuwieder Becken.
| Nach oben Tsunami-sichere Häuser retten Leben http://pressetext.at - 20. Oktober 2009 -
Geotechnikerin schlägt Pfahlbauten für US-Westküste vor Experten rechnen damit, dass in absehbarer Zeit ein schweres Erdbeben mit nachfolgenden Tsunamis die US-Pazifikküste heimsuchen wird. "Häuser werden zerstört und hunderttausende Leben werden dadurch gefährdet", kommt die Geotechnikerin Yumei Wang vom Oregon Department of Geology and Mineral Industries in Portland http://www.geosociety.org zum Schluss. [...] Wang will vor allem jene Küstenorte schützen, die schwer schnell zu evakuieren sind. Die einzige Möglichkeit wäre hier die Errichtung von Tsunami-Evakuierungszentren, so die Expertin. "Das würden die ersten tsunamisicheren Bauten in den USA sein.
| Nach oben Die Hinterlassenschaft der Monsterwelle www.spiegel.de - 17. Oktober 2009 -
Nur langsam kehren die Samoa-Inseln nach dem schweren Tsunami Ende September zur Normalität zurück. Eine Aufnahme aus dem All zeigt, mit welcher Wucht die Riesenwellen ins Landesinnere vordringen konnten. Apia - Die Wasserwand war beinahe ohne Vorwarnung gekommen. Am 29. September wurden die Samoa-Inseln und Tonga von einem Tsunami heimgesucht, nachdem sich zuvor ein schweres Seebeben im Pazifik ereignet hatte. Bei der Flutkatastrophe starben rund 200 Menschen, ganze Dörfer und Ferienanlagen wurden dabei von bis zu acht Meter hohen Flutwellen weggespült. Tausende von Menschen mussten nach der Flut in Zelten und unter notdürftig aufgespannten Plastikplanen leben, weil ihre Häuser in Strandnähe fortgerissen worden waren. Schäden lassen sich auch gut auf einem Bild erkennen, das der Nasa-Satellit "Terra" aus 700 Kilometern Höhe gemacht hat.
| Nach oben Angst vor Tsunami www.focus.de - 08. Oktober 2009 - Tausende Inselbewohner im Südpazifik sind am Donnerstag nach starken Erdbeben aus Angst vor einem Tsunami panisch in höher gelegene Gebiete geflüchtet. Das erste Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) eine Stärke von 7,8. Das Epizentrum lag 300 Kilometer nordwestlich von Vanuatu, einer Inselgruppe mit 200.000 Einwohnern. Nur 15 Minuten später bebte die Erde mit einer Stärke von 7,3 abermals, eine Stunde später nochmals mit der Stärke 7,1. Am Abend gab es erneut einen Erdstoß der Stärke 7.
Das Warnzentrum auf Hawaii hatte nach dem ersten Beben zeitweise eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Der Alarm für elf Staaten und tief gelegene Regionen im Pazifik wurde jedoch nach etwa zwei Stunden wieder aufgehoben, nachdem sich nur eine sehr kleine Tsunami-Welle gebildet hatte.
| Nach oben Gefahrenzone in Indonesien SPIEGEL_Online - 01. Oktober 2009 -
Geologen warnen vor neuem Großbeben auf Sumatra In der indonesischen Hafenstadt Padang wird erst jetzt die ganze Dramatik des Doppel-Bebens erkennbar. Zigtausende rannten während der Erdstöße in Panik auf die Straßen, Augenzeugen berichteten von unglaublichen Szenen. Seismologen fürchten, dass der Region eine noch größere Katastrophe bevorsteht. [...] Allein seit 2005 wurde die indonesische Küstenstadt von fünf Erdbeben heimgesucht, die 6,4 auf der Richterskala erreichten. Geologe Sieh rechnet deshalb damit, dass schon in den nächsten 20 bis 30 Jahren ein noch viel schlimmeres Beben Padang heimsuchen werde. Eine Einschätzung, die von seinem indonesischen Kollegen Danny Hilman Natawidjaja geteilt wird. "Dann könnten Tsunamiwellen, die sieben, acht Meter hoch sind auf das Land zurasen und die Stadt Padang völlig zerstören."
| Nach oben Tsunami trifft Samoa - mindestens 100 Todesopfer www.dnews.de - 30. September 2009 -
WELLINGTON - Ein Tsunami hat nach dem heftigen Erdbeben vor den Samoa-Inseln im Südwestpazifik wahrscheinlich 100 Menschenleben gefordert. Die Zahl nannte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde von Samoa im neuseeländischen Rundfunk. Zum Katastrophengebiet erklärt Die ehemalige deutsche Kolonie liegt auf halbem Weg zwischen Neuseeland und Hawaii. Schwer getroffen war auch die Schwester-Insel Amerikanisch-Samoa rund 80 Kilometer weiter östlich. US-Präsident Barack Obama erklärte die Insel zum Katastrophengebiet. Damit werden zusätzliche Finanzmittel für Rettungseinsätze frei. Der Tsunami wurde durch ein Erdbeben der Stärke 8,0 rund 200 Kilometer vor der Südküste der Inseln ausgelöst. Die Region wurde von mehr als einem Dutzend Nachbeben erschüttert.[...] Warnungen aufgehoben Das Beben ereignete sich am Dienstag um 19.48 MESZ. Ortszeit war das 06.48 Uhr am Dienstagmorgen. Zunächst verhängte Tsunamiwarnungen für Südseestaaten wie Tonga, Tuvalu, Kiribati, die Salomonen-Inseln und für Neuseeland wurden um kurz vor Mitternacht europäischer Zeit wieder aufgehoben.
| Nach oben Asphalt liegt über Tsunami-Resten www.kleinezeitung.at - 21. August 2009 -
Die Flutwelle brachte unendliches Leid, aber auch Frieden. Ein Lokalaugenschein im indonesischen Banda Aceh, das zu 80 Prozent wieder aufgebaut ist. [...] "Zu 80 Prozent ist Aceh wieder aufgebaut, erdbeben- und flutsicherer als je zuvor", sagt Nasri Noor. Der Architekt zeigt auf ein mehrstöckiges Gebäude, das auf hohen Pfählen steht und übereinander geschachtelte Plattformen aufweist. "Zufluchtsort, wenn wieder eine Welle kommt." Hinweisschilder, die in die Richtung weisen, in die man rennen soll, wenn das Meer wieder einmal so machtvoll ins Land drängt. Das ist gut gemeint und dennoch reines Alibi. Einen Tsunami wie jenen im Dezember 2004 würde auch heute keiner überstehen. "Die Regierung wollte nicht, dass hier noch einmal gebaut wird", sagt Noor. Ein Verbot, das gründlich missachtet wurde.
| Nach oben Erdbeben und Taifune in Asien www.n-tv.de/panorama - 11. August 2009 -
Zwei heftige Erdbeben und die Folgen verheerender Taifune haben am Dienstag in weiten Teilen Asiens für Chaos gesorgt. In Taiwan suchten Rettungskräfte nach einem Erdrutsch in einem Dorf verzweifelt nach etwa hundert Verschütteten. Japan wurde nach dem Durchzug des Taifuns "Etau" von einem Erdbeben getroffen, bei dem mindestens eine Frau starb und über hundert Menschen verletzt wurden.Die Zahl der Toten durch die schweren Taifune in Taiwan, China und Japan stieg auf mindestens 84. [...] Nach einem Beben der Stärke 7,6 auf den zu Indien gehörenden Andamanen-Inseln wurde in der Nacht zum Dienstag in mehreren Ländern vor einem Tsunami gewarnt, der jedoch ausblieb. [...] Die Andamanen-Inselgruppe wurde von der Tsunami-Katastrophe Ende 2004 hart getroffen. Insgesamt starben bei der von einem Beben vor Indonesien ausgelösten Flutwelle mehr als 220.000 Menschen.
| Nach oben Leere Batterie verhindert Tsunamiwarnung www.20min.ch - 11. August 2009 -
Zwei Erdbeben im Indischen Ozean lösten in verschiedenen Ländern und an mehreren Orten in Thailand eine Tsunamiwarnung aus. Betroffen war auch die Provinz Phang Nga unweit von Phuket. Das ganze Dorf wurde dort evakuiert. Die Menschen in Phuket hingegen schliefen friedlich weiter. Kein Budget für die Batterie Im Jahr 2006 richtete die nationale Unglückwarnstelle ein System zur Tiefseee-Überprüfung und Auswertung von Tsunamis (DART) ein. Eine Dart-Boje wurde darauf auch vor Phuket ausgesetzt. Das Tsunami-Alarmsystem schien gesichert. Doch wie die «Phuket Gazette» berichtete, hat die Boje letztmals am 16. Juni ein Signal gesendet. Dann gab sie den Geist auf. Der Grund ist so simpel wie verblüffend: Die Batterie der Boje ist leer.
| Nach oben 5000 Meter unter dem Meer SUEDDEUTSCHE.de - 08. August 2009 -
Japanisches Forschungsschiff bohrt Erdbebenzone an Vor der Küste Japans ist ein gewagter Vorstoß ins Erdinnere gelungen. Von einem neuen Bohrschiff aus haben Wissenschaftler im Rahmen des Internationalen Tiefseebohrprogramms IODP erstmals Löcher in eine Erdbebenzone am Meeresboden getrieben[...]. Ermöglicht wurde der Vorstoß mit dem japanischen Schiff Chikyu (japanisch für "Erde"), das vor knapp zwei Jahren in Dienst gestellt wurde. Der Bohrer des 600 Millionen Euro teuren Schiffes kann selbst unter einer Wassertiefe von 4000 Metern noch sieben Kilometer weit in den Meeresboden dringen. [...] In dieser Woche wurde 58 Kilometer vor der Küste Japans die zweite Bohrphase der Chikyu abgeschlossen. Bei stürmischem Regenwetter gelang es, 1604 Meter tief in den Nankai-Graben vorzustoßen, eine regelrechte Tsunami-Fabrik vor der Insel Kii. [...] Einen solchen Tsunami-Herd haben die Forscher mit den Bohrungen nun entdeckt: Eine zwei Millimeter schmale Schicht mit zertrümmertem Gestein, die in flachem Winkel aus der Tiefe bis zum Meeresboden aufsteigt. Die Fläche biegt sich nach oben wie eine Rutschbahn - sie sei ein "gesuchter Übeltäter", sagt Harold Tobin von der Universität Wisconsin. Die schmale Schicht sei dafür verantwortlich, dass Beben im Nankai-Graben Tsunamis auslösen könnten: Entlang der unterirdischen Rutschbahn verschieben Erdbeben Gesteinspakete, so dass sich der Meeresgrund ruckartig hebt und Wellen auslöst.
| Nach oben Tsunamibeobachtung in Echtzeit www.zeit.de - 03. August 2009 -
Radarüberwachung aus dem All bietet eine neue, wenig aufwändige und womöglich sehr zeitnahe Warnung vor der lebensbedrohlichen Tsunami-Katastrophen Satelliten beobachten die Ozeane bereits heute mittels Radar, welches die Meeresoberfläche nicht senkrecht, sondern in einem bestimmten Winkel abtastet. Dabei können sie auch jene charakteristischen atmosphärischen Turbulenzen aufzeichnen, die Tsunamiwellen in der unteren Luftschicht aufwirbeln. [...] Die vom Beben ausgelösten Wellen drückten dabei großflächig die Luft vor sich her, die beim Abströhmen auf dem Rücken der Welle stark verwirbelt, was dort wiederum die Rauigkeit der Meeresoberfläche vergrößerte. Da aufgewühltes Wasser dunkler ist als ruhiges, bildet sich ein Kontrast aus - der so genannte Tsunamischatten -, den Mikrowellenradar aufzeichnen kann. Und diese Spuren lassen sich über große Flächen vom Epizentrum bis an die betroffenen Küsten verfolgen.
| Nach oben Erdbeben vor Neuseeland www.tagesschau.de - 16. Juli 2009 -
Nach einem schweren Seebeben der Stärke 7,8 vor der Südküste Neuseelands ist kurzzeitig ein Tsunami-Alarm gegeben worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) lag das Epizentrum etwa 160 Kilometer vor der Stadt Invercargill in einer Tiefe von mehr als 30 Kilometern unter der Meeresoberfläche. [...] Die Messung des Meeresspiegels habe ergeben, dass durch das Beben ein Tsunami entstand, erklärte das Warnzentrum. Dieser hätte an den benachbarten Küsten zerstörerische Wirkung entfalten können. Letztlich seien die Wasserpegel aber nur um etwa 20 Zentimeter gestiegen. [...] In Neuseeland werden im Jahr rund 14.000 Erdbeben gemessen, rund 20 davon haben eine Stärke von mehr als fünf auf der Richterskala.
| Nach oben Hoffnung für die Malediven www.sz-online.de - 12. Juli 2009 -
Maaya Thila - Wissenschaftler warnen seit langem davor, dass das Archipel aus fast 1.200 Inseln im Indischen Ozean in den kommenden Jahrzehnten wegen des steigenden Wasserspiegels untergehen wird.[...] Die meisten Experten sind sich einig, dass das Land Grund zur Sorge hat. Im schlimmsten Fall steigt der Meeresspiegel schneller und höher als erwartet, dann werden die Inseln tatsächlich vom Wasser verschlungen. Doch jüngste Forschungsdaten geben Anlass zur Hoffnung. Einige Wissenschaftler sind vorsichtig optimistisch, dass das Archipel noch im nächsten Jahrhundert weitgehend intakt sein wird. [...] Nach dem verheerenden Tsunami 2004 in Asien nahmen viele Forscher an, dass die Malediven Schaden davongetragen hätten. Doch Kench und seine Kollegen(rem.:Universität Aukland) fanden nicht nur wenige Hinweise für Erosion - der Tsunami hatte tatsächlich Sediment angespült, wodurch einige Inseln hinterher höher waren als vor der Katastrophe. [...] Andere Wissenschaftler vermuten, dass Korallenriffe zur Rettung der Inseln beitragen könnten. Unter normalen Bedingungen können Riffe einige Zentimeter pro Jahr wachsen und so mit einem Anstieg des Meeresspiegels Schritt halten
| Nach oben Wie ein Tsunami entsteht – Wenn der Schlamm in Rutschen kommt www.seismoblog.de - 23. Juni 2009 -
Neue Untersuchungen Kieler und Bremer Meeresforscher zur Entstehung von Tsunamis Nicht nur Erdbeben, auch Unterwasser-Lawinen, so genannte Hangrutschungen, an Kontinentalhängen können Tsunamis auslösen. Im Südwestatlantik vor Uruguay und Nord-Argentinien können diese Prozesse besonders gut erforscht werden, denn dort schwemmt der Rio de la Plata große Mengen Sediment wie Schlamm, Sand oder Steine in die flachen Küstenmeere, von wo aus sie weiter in die Tiefsee rutschen. [...] Für die Untersuchungen haben die Wissenschaftler spezielle Echolotsysteme und ein seismisches System eingesetzt. Die Echolote bilden den Meeresboden selbst und die ersten 20 bis 30 Meter unterhalb des Meeresbodens ab. Mit den seismischen Systemen können Strukturen bis rund 1000 Meter unterhalb des Meeresbodens in hoher Auflösung untersucht werden.
| Nach oben Bei schwerem Beben in Istanbul--Gebäude nicht sicher genug n-tv.de - 22. Juni 2009 -
Bauingenieure haben auf einer internationalen Fachkonferenz in Istanbul einen besseren Schutz gegen die katastrophalen Schäden durch Erdbeben gefordert. "Nicht die Erdbeben töten, es sind die Gebäude", sagte Richard Coackley, Präsident des Europäischen Rates der Bauingenieure, in seiner Eröffnungsrede. [...] Bei dem Treffen soll es auch um die sozialen Aspekte von Katastrophen gehen, die für die Stadtplanung wichtig sind. So hätten nach dem großen Tsunami im Indischen Ozean 2004 die Menschen an den umliegenden Küsten ihre Häuser wieder genau an den Stellen aufbauen wollen, an denen sie zerstört wurden.
| Nach oben Unterwasser-Lawinen können Tsunami-Wellen auslösen News Adhoc - 19. Juni 2009 -
Tsunami-Wellen können sich nicht nur nach Seebeben oder Vulkanausbrüchen bilden, sondern auch durch riesige Unterwasser-Lawinen. Wie solche sogenannten Hangrutschungen entstehen und ob sie vorhersagbar sind, haben jetzt Geologen und Meeresforscher aus Kiel und Bremen vor der südamerikanischen Atlantikküste untersucht, wie die Kieler Christian-Albrechts-Universität mitteilt. [...] Unter anderem mit Hilfe von Echolot-Messungen und Bohrungen untersuchten die Forscher den etwa 500 Kilometer langen Weg des Sedimentgesteins von der Flussmündung bis in die Tiefsee. Anhand der erhobenen Daten könnten nun Rückschlüsse gezogen werden, wann Hänge instabil werden und Hangrutschungen auslösen, hieß es.
| Nach oben Jakarta ist das Zentrum des Tsunami-Warnsystems Märkische Allgemeine - 09. Juni 2009 - [...]Das von 17 deutschen und indonesischen Partnern ausgetüftelte System hat den Vorteil, dass es mit so viel Sensortechnologie wie nur möglich ausgestattet ist. Dazu zählen neben Erdbebenmessstationen und dem satellitengestützten GPS zum Beispiel auch auf den Meeresboden verankerte Druckmessgeräte, mit denen sich einschätzen lässt, ob sich wirklich eine gefährliche Welle bildet. „Das System ist sehr schnell“, sagt Lauterjung(rem::Koordinator des Deutsch-Indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems). Gerade für den indischen Ozean sei das wichtig. Die Erdbeben finden dort in Küstennähe statt und die gefährlichen Riesenwellen können schon innerhalb von 20 Minuten auf den Strand auflaufen. Bevor das geschieht, werden Betroffene ausgehend vom Zentrum in Jakarta gewarnt. Dieses hat zum Beispiel direkte Verbindung zu regionalen Polizeistationen, es gibt Sirenen an den Stränden oder Megaphone in Moscheen. „Wir haben eine Vielzahl von unterschiedlichen Kanälen – und sie funktionieren“, so Lauterjung. Damit die Bevölkerung auch angemessen auf eine Warnung reagiert, muss auch sie in Katastrophenübungen trainiert werden.
| Nach oben Info: Sonntag, 12. Juli 2009, 19.30 Uhr, Terra X www.presseportal.de - 08. Juni 2009 -
Gefahr für Lissabon Wenn es nicht ausgerechnet an Allerheiligen geschehen wäre, hätte an jenem 1. November 1755 die Katastrophe in Lissabon sicher kein so verheerendes Ausmaß angenommen. Es beginnt unmerklich am frühen Morgen. Irgendwo südwestlich vor der portugiesischen Küste erschüttert ein starkes Erdbeben den Meeresgrund. Innerhalb nur weniger Minuten erreichen die Schockwellen Lissabon. Drei Viertel aller Gebäude werden zerstört. Tausende sterben in den Kirchen, wo sich die Gläubigen gerade zum Gottesdienst versammelt haben. Die Überlebenden flüchten zum Hafen, dem größten freien Platz der Stadt - eine verhängnisvolle Entscheidung. Denn ausgelöst durch das Seebeben jagen zehn Meter hohe Tsunamiwellen die Flussmündung des Tejo hinauf und überfluten den Uferkai sowie die angrenzende Baixa, die dicht besiedelte Unterstadt.[...] "Terra X" findet heraus, was bei dem großen Beben von Lissabon alles geschah, und begleitet das Forscherteam bei seiner Expedition auf den Atlantik, um potentielle Gefahrenquellen in der Tiefe aufzuspüren.
| Nach oben Mehrere Tote bei heftigem Erdbeben vor Honduras www.welt.de - 28. Mai 2009 -
7,1 – so stark war das Erdbeben vor der honduranischen Küste. Es war in weiten Teilen Südamerikas zu spüren. In Honduras starben mindestens sechs Menschen, darunter drei Kinder. Viele Gebäude stürzten ein, Strom, Telefon- und Internetverbindungen fielen in weiten Teilen des Landes aus. [...]Das Beben der Stärke 7,1 war in weiten Teilen Mittelamerikas zu spüren. Vielerorts fielen Strom und Telefon aus. Ein Tsunami-Alarm wurde ausgelöst, es kam aber nicht zu der befürchteten Riesenwelle.
| Nach oben 'Asteroiden verursachen keine Tsunamis' www.dnews.de/wissenschaft - 26. Mai 2009 -
(Veröffentlicht: 18 April 2009): Große Steinbrocken, die ins Meer fallen, verursachen höchstwahrscheinlich keine Tsunamis. Das berechneten norwegische Wissenschaftler anhand einer Computersimulation. [...]Durchschnittlich fällt ungefähr alle zehntausend Jahre ein Asteroid eines Durchmessers von 200 Metern auf die Erde. Bisher herrschte die Angst, dass ein derartig großer Weltraumbrocken einen Tsunami auslösen könne.Doch bei einem Tsunami entsteht eine Welle, die bis zum Erreichen der Küste nicht bricht, wodurch ein Riesengebiet überflutet werden kann.Die durch einen fallenden Asteroiden ausgelöste Welle ist der norwegischen Computersimulation zufolge zu steil, um zu einem Tsunami heranwachsen zu können.
| Nach oben Gutsch-Preis für GITEWS innovations monitor - 12. Mai 2009 -
Für das herausragende Projektmanagement beim Aufbau des Tsunami Frühwarnsystems GITEWS in Indonesien erhielten der Leiter des internationalen Projektes Dr. Jörn Lauterjung und Frau Dr. Sri Woro Harijono den Roland Gutsch Project Management Award 2009. Der Preis wird jährlich von der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. vergeben. [...]Neue wissenschaftliche Verfahren und neuartige Technologien unterscheiden dieses System von den bisherigen Tsunami-Warnsystemen. So werden neue Verfahren der schnellen und sicheren Bestimmung von starken Erdbeben, der Tsunami-Modellierung und der Lagebeurteilung eingesetzt. Insbesondere die direkte Einbeziehung einer Vielzahl von unterschiedlichen Sensorsystemen zur sicheren Erfassung eines Tsunami stellte eine enorme technische Herausforderung dar.
| Nach oben Immer mehr Meer bedroht ZDF_heute.de magazin - 11. Mai 2009 -
Die Küstenbewohner der Weltmeere schlagen Alarm: Sie haben Angst vor den Folgen des Klimawandels. Bei der ersten Welt-Ozean-Konferenz in Indonesien suchen sie jetzt nach Lösungen und nach Partnern. Deutschland spielt hier eine wichtige Rolle. Manchmal braucht es ein Naturereignis, um wachzurütteln. In Indonesien war es sicherlich der Tsunami 2004. Direkt hatte die Flutwelle nichts mit der Klimaveränderung zu tun, indirekt aber dann doch. Denn die Kraft, mit der der Tsunami auf die Küste traf und einfach alles mit sich riss, war sehr unterschiedlich. Wo es noch intakte Korallenriffe und Mangrovenwälder gab, wurde die Flutwelle abgebremst.
| Nach oben Sorge vor Vulkanausbruch in Indonesien Welt_Online - 07. Mai 2009 -
Jakarta (dpa) - In Indonesien wird ein größerer Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau befürchtet. An dem rund 300 Meter hohen Berg auf einer kleinen Insel zwischen Java und Sumatra seien am Dienstag 230 Erschütterungen gemessen worden, teilte die zuständige Behörde am Donnerstag mit. [...]Der Vulkan - dessen Name übersetzt «Kind von Krakatoa» heißt - war bei der Eruption des Vulkans Krakatau 1883, dem verheerendsten jemals registrierten Ausbruch - entstanden.[...]Der Ausbruch, der den Berg und seine Insel weitgehend zerstörte, löste einen Tsunami mit meterhoher Flutwelle aus, der mindestens 36 000 Menschen das Leben kostete.
| Nach oben New York einst von Tsunami verwüstet www.dnews.de/wissenschaft - 05. Mai 2009 -
[...]An mehr als zwanzig Orten in New York und dem benachbarten New Jersey fanden Forscher der Vanderbilt Universität in Bodenlagen, die ungefähr 2.300 Jahre alt sind, marine Fossilien, Muscheln und andere ungewöhnliche Sedimente aus dem Meer. Verbreitung und Menge der Funde deuten auf einen Tsunami hin, der das Gebiet um etwa 300 vor Christus überschwemmt hat.
| Nach oben Eine neue Katastrophenhilfe www.care-and-click.org - 27. April 2009 -
Es fällt schwer, heute noch von »Naturkatastrophen« zu sprechen. Die Klimaveränderung, die Umweltzerstörung, Armut, eine unzulängliche Infrastruktur, Krieg und Bürgerkrieg – sehr oft entsteht aus der Kombination dieser Faktoren eine Katastrophe, wo früher nur eine schwere Krisensituation bestand.[...] Heutzutage lässt sich immer schwerer entscheiden, welche Teile des geschwächten Systems zum katastrophalen Kollaps führen. Es gibt sogar einen Begriff für die Rückkoppelung zwischen einer Umweltkatastrophe und dem Versagen menschengemachter Systeme, die sie zu verantworten haben: Wexelblat Disaster. In so einer Welt ist es kein Luxus, effektive Katastrophenhilfe zu planen und zu entwickeln. Da es nicht mehr darum geht, ob sich große Katastrophen ereignen, sondern vielmehr, wann, sollten wir auf alles vorbereitet sein. Diese »unnatürlichen« Katastrophen – auf die der Tsunami im Indischen Ozean 2004, das Erdbeben in Kaschmir und der Wirbelsturm Wilma 2005 nur ein Vorgeschmack waren – ereignen sich häufiger und heftiger, als dass Regierungen allein damit fertigwerden könnten.
| Nach oben Dinosaurier starben wohl doch nicht durch Meteoriten nachrichten.t-online.de //Quelle :AP - 26. April 2009 -
Vor 65 Millionen Jahren hat ein weltweites Artensterben etwa zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten dahingerafft. Als Ursache dieser Katastrophe, die den Übergang vom Erdmittelalter zur Erdneuzeit markiert und deren prominenteste Opfer die Dinosaurier waren, gilt vielen Forschern der Einschlag eines Meteoriten. [...]Meteorit fiel schon viel früher vom Himmel Ihrer Meinung nach fiel der Meteorit nicht unmittelbar vor dem Massensterben vom Himmel, sondern bis zu 300.000 Jahre früher. Zur Begründung verweist sie auf Studien in Nordostmexiko, wo sich die damals entstandenen geologischen Schichten besonders gut analysieren lassen. Demnach finden sich Hinweise auf das Massensterben nicht in jenem bis zu zwei Meter dicken Sediment, das mit dem Einschlag in Verbindung gebracht wird, sondern erst in weiter oben gelegenen und somit eigentlich jüngeren Ablagerungen. Dazwischen liegt eine mehrere Meter dicke Sandsteinschicht. Kritik an der Tsunami-Hypothese Diese Diskrepanz begründen Vertreter der Meteoritentheorie damit, der Einschlag habe einen riesigen Tsunami verursacht, der diese Schicht in kurzer Zeit abgelagert habe. "Das Problem mit der Tsunami-Hypothese ist, dass sich der Sandsteinkomplex nicht über Stunden oder Tage abgelagert hat", kontert Keller. "Die Ablagerung erfolgte über einen sehr langen Zeitraum."
| Nach oben Tsunamiwarnung für die Karibik-Küste www.welt.de - 21. April 2009 -
In der Karibik droht ein Tsunami durch den Einsturz eines Vulkans auf der Insel Dominica. Rund 30.000 Bewohner und Touristen auf der 50 Kilometer entfernten französischen Inselgruppe Guadeloupe hätten dann praktisch keine Zeit mehr sich in Sicherheit zu bringen. Die Frage ist nur, wann das Unglück passiert. Ein eine Million Tonnen schwerer Teil des Vulkans Devil’s Peak drohe ins Meer zu stürzen und könnte eine bis zu drei Meter hohe Flutwelle auslösen, erklärte der Geologe Richard Teeuw von der britischen Universität Portsmouth. Auslöser der Katastrophe werde wahrscheinlich ein Erdbeben sein, die es auf Dominica immer wieder gebe, erklärte Teeuw. Dass der Vulkan einstürzen werde, sei klar. Die Frage sei nur, wann. „Es könnte in hundert Jahren passieren oder nächste Woche.“
| Nach oben US-Professor erforscht Tsunamis am Wellenkanal der TU Braunschweig www.tu-braunschweig.de/aktuell - 20. April 2009 -
Welche Struktur brauchen Schutzwälle, um eine optimale Flutabwehr zu bieten? Wie effektiv ist der Schutz durch Vegetation? Welche Kombination aus natürlichen und künstlich geschaffenen Barrieren bringt die gewünschte Dämpfung der Riesenwellen? Humboldt-Preisträger Prof. Philip L. F. Liu von der Cornell Universität in den USA ist weltweit führender Experte auf dem Gebiet der Tsunami-Forschung. In Kooperation mit Prof. Hocine Oumeraci erforscht der Wissenschaftler seit Januar für sechs Monate am Leichtweiß-Institut der Technischen Universität Braunschweig die Simulation von Sturmfluten und Tsunamis. [...]In Braunschweig wollen die Wissenschaftler gemeinsam unter anderem an einem EU-Projekt zum innovativen Küstenschutz unter Berücksichtigung des Klimawandels arbeiten: „Die Erkenntnisse aus der Tsunami-Forschung lassen sich auch auf extreme Sturmfluten übertragen“, erklärt Liu.
| Nach oben Katastrophe in Europas Risikozone SPIEGEL-Online - 06. April 2009 -
Die Gefahr durch Erdbeben ist in Italien höher als in jedem anderen Staat des Kontinents: Fast das ganze Land ist eine einzige Plattengrenze. Schwere Nachbeben sind zu erwarten, weitere Katastrophen geologisch programmiert. [...] Die Liste schwerer Beben in Italien ist lang. 1783 starben schätzungsweise 50.000 Bewohner Kalabriens infolge von Erdstößen. 1693 wackelte die Erde im Süden des Landes - weit mehr als hunderttausend Menschen kamen damals in Catania auf Sizilien und Neapel zu Tode, ähnlich viele wie 1908 bei einem Beben der Stärke 7,5 in der Straße von Messina. Zur eigentlichen Katastrophe kam damals noch ein Tsunami.
| Nach oben Mittelmeer-Tsunami möglich derStandard.at - 06. April 2009 -
Die an das Mittelmeer grenzenden Staaten Europas sind nicht nur besonders bebengefährdet. Sie müssen sich, so meinen italienische Forscher, auch vor einem Seebeben in Acht nehmen – haben aber kein Vorwarnsystem. [...] Italien ist - neben Griechenland - aufgrund der Plattenverschiebungen auch tsunamigefährdet, wie der italienische Geophysiker Stefano Tinti (...) sagte. Er wagte damals keine Prognose, doch er sagte, es sei nur eine Frage der Zeit und „ziemlich sicher", dass ein Mittelmeer-Tsunami kommen werde. Dafür gewappnet seien die Mittelmeerländer nicht. [...]Vor Tsunamis kann präziser vorgewarnt werden als vor Erdstößen selbst, da die Flutwelle nach dem starken Beben - je nach Entfernung zum Festland - noch eine Weile braucht, bis sie an der Küste angekommen ist. An präzisen Vorwarnsystemen wird in besonders gefährdeten Gebieten aber schon länger gearbeitet. Wissenschafter der Carnegie Institution of Science in Washington haben 2008 eine neue Technik zur Messung seismischer Wellen entwickelt.
| Nach oben Unterwasserhänge im Nordmeer: Rutschender Schlick sueddeutsche.de - 25. März 2009 -
Instabile Unterwasser-Abhänge vor Norwegen könnten Tsunamis auslösen. Auch die Nordsee wäre betroffen. Mit einigem Unbehagen blicken Geologen zurzeit in die Tiefen des Nordmeeres. Dorthin, wo vor den Küsten Norwegens und Spitzbergens der Meeresboden 4000 Meter tief abfällt. Gewaltige Schlickmassen lagern auf dieser Schräge. Würden sie in die Tiefe rutschen, wäre es das Ende vieler Küstenorte: Riesige Wellen würden die unterseeischen Lawinen auslösen, die sich kreisförmig als Tsunamis ausbreiten - bis in die Nordsee.
| Nach oben Schlammiger Auswurf SPIEGELOnline - 20. März 2009 -
[...]Dem Vulkanausbruch am Montag waren heftige Erdbeben vorausgegangen. Nach der Eruption hieß es zunächst von offizieller Seite, es bestehe keine Tsunami-Gefahr. Doch die Region kam danach nicht mehr zur Ruhe: Mehrere Erdstöße der Stärke 7,9 folgten am Freitag und erschütterten die Tonga-Inseln. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik löste sofort Alarm aus für Tonga und weitere Inseln der Region, darunter Fidschi, Samoa, Niue, Kermadec und Wallis-Futuna. Die Messstationen registrierten einen Anstieg des Meeresspiegels, die befürchtete Riesenflutwelle blieb aber aus. Die Tsunami-Warnung wurde nach fünf Stunden wieder aufgehoben.
| Nach oben Beben in Pazifik-Staat Tonga löst Tsunamiwarnung aus AFP - 19. März 2009 - Nuku'Alofa (AFP) — Ein schweres Beben im Pazifik-Staat Tonga hat eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Das Beben der Stärke 7,9 habe sich Freitagfrüh (Ortszeit) ereignet, teilte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum mit. Die Tsunami-Warnung galt für Tonga, Niue, die Kermadec-Inseln, Samoa und Fidschi. Eine Flutwelle könnte an den Küsten Zerstörungen verursacht haben, erklärte das Warnzentrum und rief die Behörden auf, aktiv zu werden. Zuvor war vor der Hauptinsel Tongatapu ein unterseeischer Vulkan ausgebrochen.
| Nach oben Naturgewalt: Vulkan am Meeresboden löst Erdbeben aus www.welt.de/wissenschaft - 19. März 2009 -
[..]Dem Ausbruch am Montag seien mehrere heftige Erdbeben vorausgegangen, berichteten Einwohner in Nuku'Alofa. Die 170 Inseln von Tonga liegen im pazifischen „Feuerring“ mit besonders intensiver geologischer Aktivität, der sich von Chile über Vanuatu bis nach Alaska erstreckt. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii verzeichnete ein Erdbeben etwa 210 Kilometer entfernt von der Hauptstadt des Inselreiches Tonga, Nuku'alofa. Verschiedene Warndienste teilten mit, das Beben habe eine Flutwelle ausgelöst, die die Küsten der nahe gelegenen Inseln treffen könne.
| Nach oben Lahare: Flüssig wie Wasser, fest wie Beton Berliner Zeitung - 14. März 2009 - [...]Die unter dem indonesischen Namen Lahar bekannte Naturgewalt, die auch an vielen anderen Vulkanen der Erde auftritt, ist ein bis heute unberechenbares Phänomen. Genau das wollen Cronin und seine Kollegen ändern. Mithilfe von Messungen und Computersimulationen versuchen sie, das Verhalten der Schlammströme besser zu verstehen. Denn das kann helfen, die Risiken für die betroffenen Menschen und technischen Einrichtungen möglichst gering zu halten.
| Nach oben Tsunamis auf der Zugspitze hören www.br-online.de/wissen/forschung - 02. März 2009 - Mehr als 10.000 Kilometer vom Indischen Ozean entfernt, wo im Dezember 2004 ein Seebeben den verheerenden Tsunami auslöste, soll jetzt ein Frühwarnsystem entstehen. Auf dem Gipfel der Zugspitze. Die beteiligten Forscher ließen sich dabei von Elefanten inspirieren.
| Nach oben Starkes Erdbeben zwischen Indonesien und den südlichen Philippinen Spiegel.de - 12. Februar 2009 -
Jakarta - Durch ein heftiges Erdbeben sind auf der indonesischen Insel Sulawesi mindestens 37 Menschen verletzt worden, neun von ihnen schwer. Die US-Erdbebenwarte USGS korrigierte die Stärke der Erdstöße zunächst mehrfach, zuletzt auf 7,2. Nach indonesischen Angaben erreichte das Beben eine Stärke von 7,4 auf der Richterskala.
| Nach oben Monsterwellen sollen Fischerboot versenkt haben Spiegel.de - 03. Februar 2009 - Der Tod kam ohne Ankündigung: Im offenem Meer ist ein japanischer Fischkutter verschwunden, vermutlich von einer Monsterwelle versenkt. Forscher haben die Verhältnisse im Computer nachgestellt - und erstmals eine mögliche Erklärung gefunden, unter welchen Umständen "Freak Waves" entstehen können.
| Nach oben Eröffnung des SOS-Kinderdorfs Phuket/Thailand presseportal.de - 27. Januar 2009 - München/Phuket (ots) - Mit der feierlichen Eröffnung des SOS-Kinderdorfs Phuket, Thailand, ist die SOS-Aufbauhilfe in den südasiatischen Tsunami-Gebieten zum Abschluss gekommen. Insgesamt wurden sechs neue SOS-Kinderdörfer gebaut, in denen Tsunami-Waisen ein neues Zuhause finden.
| Nach oben Hilfe für ein Waisenhaus badische-zeitung.de - 13. Januar 2009 - FAHRNAU (mj). Nach dem verheerenden Tsunami Ende des Jahres 2004, der in Asien nicht nur fatale Verwüstungen anrichtete, sondern auch Menschenleben kostete, hat sich der damalige Wirt Harald Parchatka für Not leidende Kinder und Erwachsene auf Sri Lanka engagiert. Stammgäste des Gasthauses "Zum Pflug" in Fahrnau spendeten Geld, mit dem vor Ort konkret Hilfe geleistet wurde.
| Nach oben Mindestens 32 Tote nach Erdbeben in Costa Rica nachrichten.ch - 05. Januar 2009 - San José - Wegen eines heftigen Erdbebens sind in Costa Rica mindestens 32 Menschen gestorben. Zunächst war von 14 Toten die Rede, im Laufe der Bergungsarbeiten nach dem Beben wurden jedoch weitere Opfer gefunden.
| Nach oben Erdbeben in Indonesien – Tsunami-Warnung aufgehoben focus.de - 04. Januar 2009 - Mindestens vier Menschen sind bei einer Erdbeben-Serie in Indonesien ums Leben gekommen. Indonesische Meteorologen haben eine zuvor herausgegebene Tsunami-Warnung wieder aufgehoben.
| Nach oben Beben in Indonesien, Indien und Pakistan azonline.ch - 04. Januar 2009 - Ein schweres Beben im Pazifik hat den Osten Indonesiens erschüttert. Der Erdstoss mit der Stärke von 7,6 war vor allem in der Provinz West-Papua zu spüren. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, Dutzende weitere Menschen wurden verletzt. Auch in Indien und Pakistan bebte die Erde.
| Nach oben Erdbeben in Indonesien – Tsunami-Warnung aufgehoben focus-online - 04. Januar 2009 - Mindestens vier Menschen sind bei einer Erdbeben-Serie in Indonesien ums Leben gekommen. Indonesische Meteorologen haben eine zuvor herausgegebene Tsunami-Warnung wieder aufgehoben.
| Nach oben "Auch nach vier Jahren kann ich nicht vergessen" spiegel.de - 26. Dezember 2008 - Reißende Fluten, Leichen am Strand, verzweifelte Überlebende: Tausende Menschen rund um den Indischen Ozean haben der Opfer der Tsunami-Katastrophe vor vier Jahren gedacht. Bei vielen Betroffenen sind die seelischen Wunden noch lange nicht verheilt.
| Nach oben Tausende gedenken der Tsunami-Katastrophe vor vier Jahren AFP - 25. Dezember 2008 -
Meulaboh (AFP) — Tausende Menschen haben in Südasien der Opfer der verheerenden Tsunami-Katastrophe vor vier Jahren gedacht. Zum Jahrestag des Unglücks versammelten sich Einwohner der am stärksten betroffenen indonesischen Provinz Aceh zu einer islamischen Gebetszeremonie in der Küstenstadt Meulaboh. Auch in Thailand, Sri Lanka und Indien kamen Tausende zum Gedenken an die insgesamt 220.000 Toten zusammen. Am Rande der Trauerfeiern wurde auch Unmut über mangelnde Hilfe für die Opfer laut.
| Nach oben „Presse“-Hilfsaktion: Ein Leben nach dem Tsunami diepresse.com - 22. Dezember 2008 - Neue Schulen, neue Häuser, neue Lebensgrundlagen: Erfolgreich war die Aktion „Wir bauen Leben“, die gemeinsam mit der Wirtschaft und dem Hilfswerk Austria durchgeführt wurde.
| Nach oben Banda Aceh vier Jahre nach dem Tsunami nn-online.de - 17. Dezember 2008 - BANDA ACEH – Klar ist Gras gewachsen über dem Massengrab Kuburan Massal in Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra. Über dem weiten Feld, wo 14.262 Opfer des verheerenden Tsunamis vom 26. Dezember 2004 begraben wurden, liegt Stille. Ein junges Ehepaar steht hier, der Mann mit einem Baby auf dem Arm.
| Nach oben Tsunami-Opfer sollen bald neue Häuser haben vol.at - 15. Dezember 2008 - Die Opfer des verheerenden Tsunamis in Südasien Weihnachten vor vier Jahren sollen bis Ende 2009 ein neues Dach über dem Kopf haben. Vom Tsunami am schlimmsten betroffen war Indonesien.
| Nach oben Das Tsunami-Warnzentrum in Jakarta arbeitet vdi-nachrichten.de - 12. Dezember 2008 - VDI nachrichten, Düsseldorf, 12. 12. 08, swe - Vor vier Wochen, am 16. November, bebte der Meeresgrund vor der indonesischen Insel Sulawesi. Die erste Probe für ein neu entwickeltes Tsunami-Frühwarnsystem: Die Geräte schlugen an, registrierten Bewegungen der Kontinentalplatten, Minuten später zeigte sich im neuen Warnzentrum in der indonesischen Hauptstadt, dass kein großer Tsunami in Gang kommt. Das seit wenigen Wochen im Testbetrieb laufende System enthält alles, was der Instrumentenkasten der Geoforscher hergibt.
| Nach oben Doppelter Schrecken handelsblatt.com - 12. Dezember 2008 - Die Verteilung von Naturkatastrophen über den Globus ist alles andere als gerecht: Einige Regionen sind geradezu geplagt von Erdbeben und Vulkanausbrüchen - leider häufig gerade Gebiete, die eng besiedelt sind. In Sumatra etwa, wo durch den Tsunami von 2004 zehntausende Menschen den Tod fanden, könnte es laut einer aktuellen Untersuchung schon bald zu einer vergleichbaren Naturkatastrophe kommen.
| Nach oben US-Forscher sagen neuen Tsunami voraus welt.de - 11. Dezember 2008 - Auf die Küsten des Ostindischen Ozeans könnten bald wieder verheerende Seebeben treffen und Tausende Menschen in den Tod reißen: Davor warnen Forscher nach einer Untersuchung der Korallenriffe vor Sumatra. Die Auffassung, die geophysikalische Spannung in der Region hätte sich abgeschwächt, sei trügerisch.
| Nach oben Hohe Gefahr von Erdstößen im Indischen Ozean handelsblatt.com - 05. Dezember 2008 -
Indonesien ist in den vergangenen Jahren von mehreren Beben heimgesucht
worden. 2004 kam es zu einem verheerenden Tsunami. 2007 erschütterten mehere
Erdbeben die Region. Forscher gehen davon aus, dass die tektonischen Platten
vor Indonesiens Küste weiterhin unter Spannung stehen.
| Nach oben Spenden gehen nach Südindien szon.de - 05. Dezember 2008 - Vier Jahre sind vergangen seit dem Tsunami-Unglück am 26.Dezember
2004.Doch Hilfe ist bei vielen Menschen noch immer notwendig. Deshalb
lädt die katholische Kirchengemeinde Schelklingen zum 4. Benefizkonzert
zugunsten der St. Mary's Weiterbildungsschule in Südindien am Sonntag,
11. Januar, in die Herz-Jesu-Kirche in Schelklingen ein. Beginn ist um
17 Uhr.
| Nach oben Heftiges Erdbeben vor der japanischen Küste sz-online.de - 04. Dezember 2008 - Tokio - Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat
am Donnerstagmorgen die nordjapanische Küstenregion erschüttert. Das
Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des Wetterdienstes vor der Küste
der Präfektur Miyagi, rund 290 Kilometer nördlich von Tokio. Eine
Tsunami-Gefahr bestehe nicht, hieß es.
| Nach oben Tsunami-Alarm-Warnung direkt aufs Handy openpr.de - 01. Dezember 2008 - (openPR) - Das Internet- Reisebüro urlaubskontor.de bietet ab sofort
einen zusätzlichen neuen Service an: Tsunami-Alarm-Warnungen direkt auf
das Handy. - Ganz gleich ob Pauschalreisender, Geschäftsmann, Camper
oder Rucksacktourist: Überall auf der Welt ist man nun sorgenfrei am
Meer. Das Mobiltelefon wird zu einem zuverlässigen Tsunami-Alarm-System
und möglichen Lebensretter.
| Nach oben Aceh vier Jahre nach dem Tsunami: Wiederaufbau erfolgreich bewältigt ad-hoc-news.de - 22. November 2008 - Teunom/Sumatra (ddp). Wo vor vier Jahren Schutt und Leichen lagen,
erinnert die Landschaft heute in Aceh an einen Legobau. Gleichförmige
weiße Häuser mit türkisfarbenen, roten oder schwarzen Dächern,
dazwischen kräftiges Grün. Asphaltstraßen in der tropischen Sonne,
befahren von Lastwagen, Kleinbussen und Mopeds.
| Nach oben Nach oben Leipziger Unternehmen an Tsunami-Frühwarnsystem beteiligt offenes-presseportal.de - 20. November 2008 - Der Hersteller spezieller Computerlösungen und IT-Dienstleister alpha
2000 entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Geoforschungszentrum Potsdam
robuste Computer für den Außeneinsatz in Erdbebengebieten. Diese werden
seit vergangenem Dienstag auch im Tsunami-Frühwarnsystem in
Süd-Ost-Asien eingesetzt.
| Nach oben Erdbeben erschüttert Indonesien - Tsunami-Entwarnung Reuters.com - 17. November 2008 -
Ein schweres Erdbeben hat den Norden der indonesischen Insel Sulawesi erschüttert.
Die Behörden des Landes gaben daraufhin eine Tsunami-Warnung aus,
hoben diese aber kurze Zeit später wieder auf. Medienberichten zufolge
flohen Menschen in Panik aus ihren Häusern und in höhere Regionen des
Landes. Berichte über Opfer oder Sachschäden lagen zunächst nicht vor.
Die Gegend wurde vor vier Jahren von der Tsunami-Katastrophe erfasst.
| Nach oben Mindestens vier Tote bei schwerem Seebeben in Indonesien AFP - 17. November 2008 - Ein
schweres Seebeben mit vier Toten hat in Indonesien eine
Tsunami-Warnung ausgelöst. Wie die Behörden
mitteilten, flohen tausende Menschen aus ihren
Häusern. "Sie dachten, dass binnen Minuten ein
Tsunami droht", sagte ein Stadtrat in der am schwersten
betroffenen Region Buol auf der Insel Sulawesi. Nach Angaben
des US-Instituts für Geophysik (USGS) hatte das Beben
der Stärke 7,5 viele Menschen im Schlaf überrascht.
| Nach oben Jetzt warnt ein deutsches System vor Tsunamis FAZ.net - 11. November 2008 - Knapp vier Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean hat
der indonesische Staatspräsident Yudhoyono am Dienstag das von
deutschen Forschern aufgebaute und von Berlin finanzierte
Tsunami-Warnsystem für den asiatischen Inselstaat in Betrieb genommen.
| Nach oben Tsunamis schon vor mehr als 550 Jahren tagesanzeiger.ch - 30. Oktober 2008 -
Der Tsunami, der Ende 2004 in Südostasien mehr als 220'000 Menschen tötete, war kein historisch einmaliges Ereignis. Forscher fanden in Thailand und Indonesien Hinweise, dass sich eine
ähnliche Katastrophe vor 550 bis 700 Jahren abgespielt haben muss. Die
Geologen aus den USA, Australien, Deutschland und Norwegen untersuchten
in Thailand und Indonesien alte Sandablagerungen im Boden, die auf
Tsunamis hindeuten. Die beiden Länder waren beim Tsunami vom 26.
Dezember 2004 mit Wellen von teils über 35 Metern besonders betroffen.
| Nach oben Schweres Erdbeben vor der japanischen Küste http://www.sueddeutsche.de - 19. Juli 2008 - Ein schweres Erdbeben hat am Samstag den Nordosten Japans erschüttert.
Der Erdstoß ließ Gebäude in Tokio schwanken. Es gab eine kleine Tsunami-Welle an der Küste.
| Nach oben Behörden geben Tsunami-Warnung aus swr.de - 19. Juli 2008 - Vor der Küste Japans hat es ein schweres Erdbeben gegeben. Über die
Stärke gibt es derzeit noch widersprüchliche Angaben. Sie schwanken zwischen 5,3 und 7,0 auf der Richterskala. Die Behörden gaben für die Ostküste des Landes eine Tsunami-Warnung aus.
| Nach oben Der Tsunami hat sein Leben verändert Bad Nauheim - Wetterauer Zeitung - 18. Juli 2008 -
Bad Nauheim (kop). Seit 15 Jahren lebt das Bad Nauheimer Ehepaar Alfred und Anne Wolf für den Großteil des Jahres auf der Insel Sri Lanka. Acht bis neun Monate pro Jahr halten sich die Wolfs in ihrer Ferienanlage auf und haben enge Kontakte zu den Einheimischen geknüpft. Nach dem verheerenden Tsunami im Dezember 2004 begannen die beiden Kurstädter umgehend, Hilfe zu leisten.
| Nach oben Verheerender Tsunami im Mittelmeer Welt der Physik - 13. März 2008 -
Im 4. Jahrhundert nach Christus forderte eine riesige Flutwelle im östlichen Mittelmeer zehntausende von Opfern und zerstörte weite Küstenstreifen von der Adria bis zum Nil. Kann sich diese Katastrophe wiederholen? Cambridge (Großbritannien) - Ursache der damaligen Flutwelle war ein starkes Erdbeben in der Region um Kreta - der genaue Auslöser war aber bislang unbekannt. Ihn haben nun britische Geowissenschaftler entschlüsselt. Wie sie in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" berichten, könnte sich eine solche Katastrophe etwa alle 800 Jahre wiederholen.
| Nach oben Küsten des Mittelmeers von Tsunami DiePresse.com - 13. März 2008 - Seismische Zone bei Kreta könnte bald wieder
aktiv werden. Am 21.Juni365 wurde Alexandria von einem so verheerenden Tsunami getroffen, dass noch Jahrhunderte später mit Gedenkfeiern an den „Tag des Schreckens“ erinnert wurde. Er kam nicht nur über Ägypten, er kam über das gesamte östliche Mittelmeer, auch hinauf nach Kroatien. Ursache war ein Erdbeben nahe Kreta, das seinerseits die Insel verwüstete – und an der Westküste um zehn Meter anhob. Später fand man auch eine tektonische Bruchlinie, man beobachtete sie und vermutete, dass sich dort die Spannung 5000 Jahre lang aufbaut und dann in einem großen Beben entlädt; das im Jahr 365 war mit einer Magnitude von geschätzten 8,3 bis 8,5 sehr stark.
| Nach oben CARE und Allianz gründen Versicherung für Tsunami-Überlebende Presse Portal - 13. März 2008 - Bonn (ots) - BONN 13. März 2008 Die Hilfsorganisation CARE und die Allianz Versicherung bieten erstmals Lebens- und Krankenversicherungen in Indien an, die speziell auf die Bedürfnisse von armen Menschen mit einem Einkommen von weniger als 2 Euro pro Tag zugeschnitten sind.
| Nach oben Bald Tsunami-Warnsystem im Mittelmeer? Welt Online - 13. März 2008 - Britische Forscher sehen alle 800 Jahre wiederkehrende Seebeben vor Kreta.
Cambridge - Zehntausende Opfer forderte im 4. Jahrhundert nach Christus eine riesige Flutwelle im östlichen Mittelmeer. Von der Adriaküste bis zum Nildelta und der Metropole Alexandria zerstörte der Tsunami weite Küstenstreifen. Ursache war ein starkes Erdbeben in der Region um Kreta. Britische Geowissenschaftler entschlüsselten nun den genauen Mechanismus, der die Flutwelle auslöste. Wie sie in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" berichten, könnte eine solche Katastrophe etwa alle 800 Jahre wiederkehren.
| Nach oben Heftige Erdstösse in der Provinz Aceh nzz.ch - 22. Februar 2008 -
Drei Tote durch Erdbeben in Indonesien - Zahlreiche Gebäude beschädigt An der indonesischen Westküste hat es am Mittwoch ein starkes Erdbeben gegeben. Betroffen war die Provinz Aceh auf Sumatra, die Erdstösse waren jedoch Hunderte von Kilometer weit zu spüren. Das Beben ereignete sich unter der Meeresoberfläche, es gab kurzfristig eine Tsunami-Warnung. Mindestens drei Personen wurden getötet.
| Nach oben Der Tag, an dem das Wasser kam tagesspiegel.de - 22. Dezember 2007 - In den Straßen von Phuket bummeln die Touristen, Händler preisen ihre bunten Waren an. Am Strand und im Wasser tummeln sich Badende. Es ist leicht bewölkt in dem thailändischen Badeort, das Thermometer zeigt am Mittag 31,5 Grad, an Weihnachten kein Gedanke. Nichts erinnert mehr an die Tsunami-Katastrophe, die am 26. Dezember vor drei Jahren Südostasien überraschte und mehr als 230 000 Menschen das Leben kostete. Eine größere Gedenkfeier wird es in dem Ort nicht geben. „Viele Menschen aber treffen sich im kleinen privaten Kreis, um sich an die Toten zu erinnern“, sagt Ben Walzinger, ein Saarländer, der seit Jahren in Phuket eine Tauchschule betreibt.
Als am zweiten Weihnachtstag 2004 die Wassermassen den Küstenstreifen überschwemmten, kam Walzinger mit dem Schrecken davon. "Etwa 150 Meter vor der Urlaubsanlage, in der ich mit einem Tauchschüler im Klassenzimmer saß, stoppte die Flut“, erinnert sich der 51-Jährige. „Aber ein guter Bekannter kam ums Leben. Er hatte sich auf einen Baum gerettet. Plötzlich sah er, wie seine Kinder vom Wasser mitgerissen wurden. Beim Versuch, sie zu retten, ertrank er." ...
| Nach oben Tsunami-Warnung aufs Handy RP Online - 15. Dezember 2007 - Ein Tsunami-Alarmsystem für Handynutzer bietet jetzt ein Reiseveranstalter. Den Service können Urlauber zusammen mit einem Versicherungspaket abschließen. Wer dabei seine Handynummer angibt, bekommt bei einem Seebeben drei Warnmeldungen zugeschickt.[...]
Die Elvia und Thomas Cook mit den Marken Neckermann und Thomas Cook Reisen arbeiten dazu mit dem Alarmsystem-Anbieter A3M zusammen. Die Warnungen seien vor allem nachts und bei Touren außerhalb der Hotels sinnvoll, erklärten die drei Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt. Die Thomas-Cook-Marken sind nach Angaben einer Sprecherin die ersten deutschen Reiseveranstalter, die ein solches Angebot machen. Es gilt für Buchungen mit Versicherungsabschluss, die bis zum 29. Februar getätigt werden. Der Preis für das Versicherungspaket steige dadurch nicht. ...
| Nach oben Die Tsunami-Fabrik - Forscher erkunden den Aufbau der Erdkruste vor der Küste Japans wissenschaft.de - 20. November 2007 - Im Nankai-Graben vor der Küste Japans ereignen sich immer wieder schwere Erdbeben. Nun haben amerikanische und japanische Forscher herausgefunden, welcher Teil der Störung für einen verheerenden Tsunami im Jahr 1944 verantwortlich war, bei dem 1.200 Menschen starben. [...]
Die Forscher berichten nun, warum der Nankai-Graben eine besonders wirkungsvolle Tsunami-Fabrik ist: Sie fanden eine Störung, die von der Erdbebenzone in zehn Kilometern Tiefe ununterbrochen bis zum Meeresboden reicht. Bricht also die Erdkruste in der Tiefe, dann setzt sich die Bewegung der Platten bis zum Meeresboden fort. Wenn sich ein Beben ereignet, dann ruckt auch der Meeresboden auf und ab, wodurch Tsunamis entstehen. ...
| Nach oben Die Hölle ist flüssig einestages.spiegel.de - 07. November 2007 - Miriam Beer hat erlebt, wie das Meer zur Sintflut wurde: Sie war am Strand, als die Tsunami-Welle 2004 auf Sri Lanka zudonnerte. Eine einzige Minute veränderte ihr Leben - und sie erfuhr, welche Schmerzen ein Mensch ertragen muss, den die ganze Gewalt der Natur trifft. ...
| Nach oben Seebeben lässt Inseln wandern sueddeutsche.de - 30. Oktober 2007 - Die Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean liegt knapp drei Jahre zurück - doch das gigantische Seebeben hält die Erde noch heute in Bewegung. Die Seismologen, die am Zweiten Weihnachtstag 2004 in Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra Dienst taten, erkannten auf dramatische Weise, welch außergewöhnliche Kraft das Beben hatte, mit dem sie es da zu tun hatten. Erst schlug die Nadel ihres Sensors wild aus, dann zerriss sie das Papier, auf dem sie eigentlich die Schwingungen des Bodens aufzeichnen sollte. Und schließlich zersprang das ganze Gerät. Auch heute noch, knapp drei Jahre nach dem schweren Seebeben, das am 26. Dezember 2004 Riesenwellen über den gesamten Indischen Ozean geschickt hat, werden in der Tiefe der Erdkruste gigantische Kräfte freigesetzt.
Das Beben - es war das zweitstärkste, das Seismologen je gemessen haben - hält die Erde noch immer in Bewegung. Landschaften am Indischen Ozean heben und senken sich seither kontinuierlich, berichten Geoforscher. Die unmerklichen Verschiebungen setzen sogar mehr Energie frei als Starkbeben. ...
| Nach oben Starkes Beben vor Sumatra - Tsunami-Warnung aufgehoben Reuters - 25. Oktober 2007 - Vor der indonesischen Insel Sumatra hat am frühen Donnerstagmorgen ein Beben der Stärke 7,1 die Erde erzittern lassen. Opfer oder Schäden gab es nach offiziellen Angaben aber keine. Eine Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Das Geologische Institut der USA teilte mit, das Epizentrum habe 135 Kilometer westlich von Bengkulu im Indischen Ozean gelegen. ...
Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarm-Systems bestand eine konkrete Gefährdung der Küste Indonesiens. Darum wurde die Abonnenten des Tsunami-Alarm-Systems unmittelbar nach dem Erdbeben über einen möglichen Tsunami in dieser Region informiert. Als ein zerstörerischer Tsunami an den betroffenen Küsten ausgeschlossen werden konnte, wurde Entwarnung gegeben.
| Nach oben Ein Vulkan verändert die Welt - Chronik einer Katastrophe ZDF.de - 14. Oktober 2007 - Am Morgen des 26. August 1883 ahnt noch niemand in den Küstengebieten rund um die Sundastraße, welches Inferno über die ganze Region in den nächsten 24 Stunden hereinbrechen wird. Das Unheil nimmt um 13.06 Uhr seinen Lauf: Alle drei Krater des Krakatau brechen in einer massiven Salve von Explosionen aus. [...]
Am nächsten Morgen um 5.30 Uhr erschüttert eine weitere Explosion die Insel. Dicke Lavaströme wälzen sich an den Flanken des Vulkans herab. Riesige Landmassen rutschen ins Meer und lösen gigantische Wellen in den umliegenden Gewässern aus. Je näher die Monsterwelle der Küste kommt, desto langsamer wird sie. Gleichzeitig türmt sie sich zu einem riesigen Tsunami auf. An der Westküste Javas erinnern heute noch die zwei Meter dicken Fundamente aus Ziegelstein, die der Tsunami von dem Leuchtturm Fourth Point übrig gelassen hat, an das schreckliche Ereignis. Zwei Jahre nach der Zerstörung wurde nur wenige Meter entfernt ein neuer Leuchtturm errichtet. Mit einer Höhe von 40 Metern hat er ungefähr die Höhe des damaligen größten Tsunamis. ...
| Nach oben Schweres Erdbeben in Indonesien Handelsblatt - 02. Oktober 2007 - In Indonesien hat am Dienstag ein schweres beben die Insel Sumatra erschüttert. Die Behörden gaben eine vorübergehende Tsunamiwarnung heraus. Über die Stärke des Bebens gibt es unterschiedliche Angaben. Noch fehlen jegliche Informationen über Schäden oder Verletzte.
Das Beben ereignete sich nach Angaben der Behörde für Meteorologie und Geophysik 160 Kilometer vor der Stadt Bengkulu in 20 Kilometern Tiefe. Die Behörde gab die Stärke des Bebens mit 6,4 an, der Geologische Dienst der USA registrierte eine Stärke von 6,2. Weil die Wasserstände an der Westküste von Sumatra nicht stiegen, wurde die zuvor ausgegebene Warnung kurze Zeit später wieder aufgehoben. Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis, von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen. ...
| Nach oben Tsunami-Warnung nach schwerem Seebeben bei Neuseeland AFP - 01. Oktober 2007 - Nach einem schweren Seebeben südlich von Neuseeland ist am Sonntag für Teile Südaustraliens eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden. Das Beben habe sich rund 350 Kilometer südwestlich von Neuseeland ereignet und eine Stärke von 7,6 erreicht, teilte das US-Institut für Geophysik mit. Der australische Wetterdienst warnte die Küstenbewohner in Tasmanien und auf dem südostaustralischen Festland vor der Gefahr einer Flutwelle und forderte sie auf, regelmäßig Nachrichten zu hören.
Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarm-Systems bestand eine konkrete Gefährdung der Küsten Neuseelands und Ost-Australiens. Darum wurde die Abonnenten des Tsunami-Alarm-Systems unmittelbar nach dem Erdbeben über einen möglichen Tsunami in dieser Region informiert. Als ein zerstörerischer Tsunami an den betroffenen Küsten ausgeschlossen werden konnte, konnte Entwarnung gegeben werden. ...
| Nach oben Das Grollen der Götter Deutsche Welle - 15. September 2007 - Kein Land weltweit hat mehr aktive Vulkane als Indonesien. Der Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo verschiedene tektonische Erdplatten aneinander stoßen. Die Flutwelle im Dezember 2004, die in nur wenigen Minuten ganze Küstenregionen dem Erdboden gleich machte und mehr als 170.000 Menschen in Indonesien das Leben kostete, war Folge eines massiven Erdstosses.
Wann das nächste Erdbeben, wann der nächste Tsunami kommt, ist ungewiss. Auch lässt sich nicht vorhersagen, wann der nächste Vulkan ausbricht, die nächste Schlammlawine zu Tale rollt oder der nächste Fluss über die Ufer tritt und verheerende Überschwemmungen mit sich bringt. Sicher ist nur, dass es passieren wird. Bei einem Land, das so anfällig für verheerende Naturkatastrophen ist, helfen Frühwarnsysteme, Evakuierungspläne, ein ökologisches Bewusstsein und das Ende des Raubbaus an der Natur sicher weiter. Doch manchmal hilft nur noch der Ruf nach den Göttern …
| Nach oben Erdbebenserie sorgt für Angst und Schrecken Handelsblatt - 13. September 2007 - Die jüngste Serie von Erdbeben vor Sumatra hat mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Gegen die Küste Sumatras schlug ein drei Meter hoher Tsunami an. Hunderte von Häusern stürzten ein, tausende von Menschen flohen in Panik von der Küste ins Landesinnere.
Eine Katastrophe wie 2004 blieb aber aus. Hunderte von Häusern stürzten ein, tausende von Menschen flohen in Panik von der Küste ins Landesinnere. Die Behörden zählten mindestens zehn Tote und um die 50 Verletzte. Ein australischer Seismologe sagte, die Region sei nach den Beben der Stärke 8,4, 7,8 und 6,2 mit Glück einer Katastrophe entgangen. „Es ist eine Laune der Natur, wie es passiert ist“, sagte Mike Turnbull von der Universität Queensland. „Es hätte genauso gut anders herum sein können.“ Die größte Wasserbewegung sei im offenen Ozean erfolgt und nicht auf Küsten zugetrieben. Der drei Meter hohe Tsunami traf mindestens ein Dorf auf Sumatra. Die Lage bezüglich des entstandenen Schadens war zunächst unübersichtlich. ...
| Nach oben Norwegens Küste in Gefahr Bayerischer Rundfunk - 06. September 2007 - Wenn der Berg in den Fjord rutscht, wird es Ernst: Am Geirangerfjord, Norwegens beliebtestem Ausflugsziel, droht ein Bergsturz. Die Folge wäre ein Tsunami mit bis zu 200 Meter hohen Wellen. Ein internationales Forscherteam hat ein Frühwarnsystem installiert. [...]
Der Geirangerfjord mit dem beeindruckenden Wasserfall "Die sieben Schwestern" liegt etwa 200 Kilometer nordöstlich von Bergen. Er zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen Norwegens. Am Ende des nur 15 Kilometer langen Fjords befindet sich die Ortschaft Geiranger mit 300 Bewohnern - im Sommer leben dort 2.000 Menschen. Bis zu 600.000 Touristen schippern jährlich durch das UNESCO-Weltnaturerbe, täglich bis zu 8.000. Ihnen droht Gefahr. Schon in den 1950ern hat sich 900 Meter hoch in der Felswand ein 600 Meter langer Riss aufgetan. Neuere Untersuchungen des norwegischen Geologen Lars Harald Blikra vom "Internationalen Zentrum für Geogefährdung" (ICG) haben ergeben, dass sich der Fels jährlich um circa 15 Zentimeter bewegt. Bricht die Felswand ab, stürzen bis zu 90 Millionen Kubikmeter Fels in den Fjord. Dass die Wand abstürzt, ist gewiss. Wann es zu dem gefährlichen Bergsturz kommt, können die Wissenschaftler bislang nicht genau sagen. Die Folgen werden in jedem Fall verheerend sein: Eine bis zu 200 Meter hohe Flutwelle wird an der gegenüberliegenden Felswand aufschlagen und auf Geiranger ein 40 Meter hoher Tsunami zurasen, der alles unter sich begräbt. ...
| Nach oben Ein Mega-Tsunami wartet DiePresse.com - 05. September 2007 - Am Golf von Bengalen wird in spätestens 200 Jahren eine Bebenflut Millionen Menschen töten.
"Hunderte großer Boote gingen verloren, eine große Zahl von Menschenleben mit ihnen." Das berichtete 1841 ein Zeitzeuge dem britischen Kapitän E.Halstedt. Der sollte im Auftrag Londons eruieren, was am 2.April 1762 im Bengalischen Golf passiert war: Die Erde hatte sich in einem extrem starken Beben Luft gemacht – von den Verspannungen, die sie selbst beim Ineinandergleiten zweier Erdplatten aufgebaut hatte –, sie hob sich regional stark und ließ andernorts Inseln und Küstenbereich ins Meer sinken. [...] War es ein Tsunami oder kamen die Wellen, weil das Land sich gehoben hatte? Das weiß nicht einmal Phil Cummins (Canberra), der die alte Geschichte ausgegraben hat. Er ist Erdkundler, er hat den Tsunami 2004 im Süden des Indischen Ozeans ein paar Monate früher prognostiziert. Nun wendet er den Blick weiter nach Norden, die seismische Bruchlinie zieht sich dorthin weiter, allerdings sind Aktivitäten im Untergrund schwerer zu belauschen, der Meeresboden ist kilometerdick mit Sedimenten des Ganges bedeckt. Aber Cummins' Analyse lässt keinen Zweifel daran, dass die Platten sich auch dort ineinanderschieben – und dass das nächste große Beben mitsamt Tsunami in spätestens 200 Jahren über die Region kommt, in der heute 60 Millionen Menschen leben, alleine in Dhaka elf. ...
| Nach oben Schweres Erdbeben erschüttert südpazifische Salomonen AFP - 03. September 2007 - Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,9 hat die Salomonen im Südpazifik erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag 35 Kilometer unter dem Meeresboden südlich der Santa-Cruz-Inseln, wie das US-Institut für Geologische Überwachung mitteilte. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgelöst, mit örtlichen Tsunami-Wellen sei jedoch zu rechnen, hieß es. Nach Angaben der Behörden des Inselstaats gab es zunächst keine Informationen über Schäden oder mögliche Opfer.
Ein Erdbeben der Stärke 8,0 hatte im April einen Tsunami vor den westlichen Solomonmen ausgelöst. Dabei kamen mehr als 50 Menschen ums Leben , mehr als 6000 Menschen wurden obdachlos. ...
| Nach oben Zahl der Erdbeben-Opfer steigt dramatisch an Berliner Morgenpost - 16. August 2007 - Bei den Erdstößen in Peru sind weit mehr Menschen ums Leben gekommen
als bisher angenommen. Mittlerweile sprechen die Behörden von bis zu
330 Toten und weit über 1000 Verletzten.
Am stärksten betroffen von
dem Beben der Stärke 7,9 war die Region in der Umgebung der Städte Ica,
Chincha und Cañete an der südlichen Pazifikküste. Der stellvertretende
Gesundheitsminister José Calderon bezeichnete die Lage in Ica, wo
650.000 Menschen leben, als dramatisch.
Das Warnzentrum auf Hawaii gab vorübergehend für mehrere
südamerikanische Pazifik-Küstenregionen eine Tsunami-Warnung heraus,
die dann wieder aufgehoben wurde. In mehreren Häfen und Küstengebieten
hatten die Behörden zu diesem Zeitpunkt Evakuierungen eingeleitet. In
Peru, Chile, Ecuador, Kolumbien, Panama und Costa Rica gab es dann aber
laut Warnzentrum demnach keine Tsunami-Gefahr mehr. Auch die Menschen
in Nicaragua, Guatemala, El Salvador, Mexiko und Honduras konnten
wieder aufatmen.Das PTWC hatte zunächst berichtet, das Beben habe
tatsächlich auf hoher See einen Tsunami ausgelöst, der möglicherweise
weite Küstengebiete verwüsten könnte. ...
| Nach oben Natürliches Schutzkleid der Küsten Handelsblatt - 09. August 2007 - Sie wurzeln in seichten Küstengewässern in tropischen Breiten:
Mangrovenbäume. Noch vor 20 Jahren gab es weltweit geschätzte 30
Millionen Hektar Mangrovenwald. Heute existieren weltweit davon nur
noch die Hälfte der Bestände. In Sri Lanka etwa werden sie in
Großprojekten nun wieder angepflanzt. Der Grund: die
Tsunami-Katastrophe.
Nach dem verheerenden Tsunami waren Experten erstaunt, wie wenig die
Mangrovenwälder in Südostasien durch die Wucht der Flutwellen zerstört
worden waren. Ob in Thailand, Sri Lanka oder Indien: Die
Satellitenbilder zeigten ein weniger zerstörtes Hinterland stets dort,
wo es vorher intakte Küstenzonen gab. Bedauerlicherweise war das an nur
wenigen Stellen der Fall, denn weltweit verschwinden die Küstenwälder
zweimal schneller als der tropische Regenwald. „Mangroven gelten als
die bedrohtesten Wälder der Welt“, betont der Ökologe Michael Succow,
Träger des alternativen Nobelpreises. ...
| Nach oben Tsunami-Warnung in Japan nach Erdbeben auf russischer Insel Sachalin Russian News&Information Agency - 02. August 2007 - Nach einem Erdbeben im Süden der russischen Insel Sachalin haben am Donnerstag zwei Tsunami-Wellen - 20 bzw. 30
Zentimeter hoch - die westliche Küste der japanischen Insel Hokkaido erreicht.
Nach Angaben von japanischen Seismologen hatte es um 11.38 Uhr Ortszeit
Erdstöße der Stärke 6,4 gegeben. Später warnte der japanische
Wetterdienst vor der Gefahr einer bis zu 50 Zentimeter hohen
Tsunami-Welle. Gegen 14.30 Uhr folgte eine Entwarnung. Es liegen keine
Angaben über Zerstörungen vor.
Hinweis: Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen
Tsunamis, von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen.
...
| Nach oben Tsunami-Warnung nach Erdbeben Focus Online - 26. Juli 2007 - Nach Angaben des geophysikalischen Instituts in der
Hauptstadt Jakarta vom Donnerstag lag das Epizentrum 57 Kilometer unter
dem Meeresgrund und mehr als 200 Kilometer nördlich der Molukken-Insel
Ternate. Berichte über Verletzte und Schäden gab es nicht.
Das geophysikalische Institut in Indonesiens Hauptstadt Jakarta hatte
6,6 gemessen. Die Behörden warnten vor Tsunamis. Nach Angaben
des Tsunami-Warnzentrums für den Pazifik auf Hawaii bestand die
Gefahr aber lediglich in einem begrenzten Gebiet.
Hinweis: Nach der anfänglichen Gefahrenprognose des Tsunami-Alarm-Systems
bestand eine konkrete Gefährdung der Küstengebiete im direkten
Umkreis des Epizentrums. Darum wurde die Abonnenten des Tsunami-Alarm-Systems
unmittelbar nach dem Erdbeben über einen möglichen Tsunami
in dieser Region informiert. Als nach 30 Minuten zusätzliche Daten
vorlagen, konnte Entwarnung gegeben werden.
...
| Nach oben Falscher Jubel - Sesamstraße statt Tsunamialarm n-tv.de - 26. Juli 2007 - Der Tsunamialarm von Donnerstagmorgen in Indonesien
war nur ein Alarm. Passiert ist nicht viel. Ein Opfer gibt es dennoch
zu beklagen: die Wahrheit. Indonesiens Politiker rühmen sich damit,
wie perfekt ihr Warnsystem doch arbeite, und dass der 26. Dezember
2004 nun endlich Vergangenheit sei. Wahr ist lediglich, dass das Warnsystem
tatsächlich angeschlagen hat.
Lange bevor Radio- und Fernsehstationen allerdings vor der Gefahr
warnten, waren längst keine Menschen mehr in Strandnähe.
Und das aus gutem Grund. Denn das Beben selbst war die Warnung an die
Bürger. Im Gegensatz zu dem verheerenden Tsunami vom zweiten Weichnachtstag
2006 konnte das Beben nämlich in bewohnten Teilen des Inselreiches überdeutlich
gespürt werden. Nachrichtenagenturen berichten, Menschen seien
panisch auf die Straße gelaufen und hätten sich geistesgegenwärtig
auf höher gelegene Gebiete begeben. Das ist keineswegs dem Tsunamiwarnsystem
zu verdanken, sondern bestenfalls der Gnade der Natur.
...
| Nach oben Nach oben Tote und Hunderte Verletzte nach Beben in Japan Financial Times Deutschland - 16. Juli 2007 - Bei schweren Erdstößen im Nordwesten Japans
sind mindestens sieben Menschen getötet und mehr als 800 verletzt
worden. [...] Das Beben vor der Küste Niigatas erreichte eine
Stärke von 6,8. Die von der Meteorologischen Behörde am Montagvormittag
(Ortszeit) ausgegebene Tsunami- Warnung wurde wenig später aufgehoben.
Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem
Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis,
von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen.
...
| Nach oben Java-Tsunami kam ohne Warnung Spiegel Online - 22. Juni 2007 - Der Tsunami, der im Juli 2006 in Indonesien mehr
als 600 Menschen getötet hat, war scheinbar aus dem Nichts gekommen.
Forscher glauben jetzt, dass die Welle von einem "getarnten Erdbeben" ausgelöst
wurde, das an Land kaum zu spüren war. Wissenschaftler glauben
jetzt, den Grund dafür zu kennen: Am 17. Juli 2006 riss der Meeresboden
nicht mit hoher Geschwindigkeit auf, wie an Weihnachten 2004, sondern
vergleichsweise langsam. Deshalb sei das Beben an Land kaum zu spüren
gewesen, schreiben Gerhard Fritz vom Georgia Institute of Technology
und seine Kollegen im Fachblatt "Geophysical Research Letters".
Sie reden von einem "getarnten Erdbeben".
Die Katastrophe galt auch als schwerer Rückschlag bei den Bemühungen
um ein Tsunami-Warnsystem im Indischen Ozean. Die indonesischen Behörden
hatten zwar Warnungen aus Japan und den USA bekommen, sie aber nicht
weitergegeben. Vizepräsident Jusuf Kalla erklärte damals,
eine Warnung der Bevölkerung wäre überflüssig gewesen,
weil viele Menschen nach dem Beben ohnehin aus Angst ins Landesinnere
geflüchtet seien. Es habe daher "eine Art natürliches
Frühwarnsystem" gegeben.
Die Wissenschaftler konnten die Höhe des Tsunamis auf fünf
bis sieben Meter eingrenzen. Allerdings fanden sie an einer Stelle
des 300 Kilometer langen Küstenabschnitts, den sie untersucht
hatten, auch Hinweise auf eine Welle von monströsen 21 Metern
Höhe. Fritz und seine Kollegen werten das als ein Zeichen dafür,
dass ein unterseeischer Erdrutsch die Wirkung des Erdbebens verstärkt
hat. "An einer Stelle der Küste war die Welle zu hoch für
ein Erdbeben der Stärke 7,8." Die einzige denkbare Erklärung
sei die Bewegung großer Massen unter der Meeresoberfläche,
da die Küste gerade verlaufe und keine Voraussetzungen für
das Fokussieren eines Tsunamis biete. ...
| Nach oben Schweres Erdbeben erschüttert Mittelamerika - Keine Opfer Reuters - 14. Juni 2007 - Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch Mittelamerika
erschüttert. In Guatemala und El Salvador verließen verängstigte
Bewohner fluchtartig ihre Häuser. US-Seismologen zufolge hatte
das Beben, dessen Zentrum vor der Küste Guatemalas im Pazifik
lag, eine Stärke von 6,8.
...
| Nach oben Indonesier schalten Tsunami-Warnanlage ab Krone.at - 07. Juni 2007 - Ein Fehlalarm im Tsunami-Frühwarnsystem hat
Küstenbewohner in Indonesien so verärgert, dass sie bei den
Sirenen die Sicherungen rausgedreht haben. "Wir können ihnen
noch nicht mal richtig böse sein", sagte eine Sprecherin
der Meteorologiebehörde in der Provinz Aceh auf Sumatra am Mittwoch.
Im Bezirk Lhoknga waren die Einwohner anschließend so verärgert über
die unnötige Panikmache, dass sie die Sicherungen an den Warnanlagen
herausdrehten.
...
| Nach oben Menschheit akut von Naturkatastrophen bedroht 20min.ch - 05. Juni 2007 - Acht von zehn der grössten Städte sind
von Erdbeben gefährdet, sechs liegen an Küsten mit der Gefahr
von Stürmen und Tsunamis. In den letzten 30 Jahren haben sich
Naturkatastrophen verdreifacht. Jetzt schlägt die UNO Alarm.
...
| Nach oben Nach oben Tsunamiwarnung nach kurzer Zeit wieder aufgehoben Basler Zeitung online - 23. Mai 2007 - Ein Seebeben der Stärke 6,5 hat am Donnerstag
die zentralindonesische Inselgruppe Nusa Tenggara erschüttert.
Die Behörden des Landes gaben daraufhin für kurze Zeit eine
Tsunami-Warnung heraus.Nur wenig später wurde die Warnung aber
wieder aufgehoben.
Nach der Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem
Fall zu keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis,
von einer Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen. ...
| Nach oben Wellen der Apokalypse Deutschlandfunk - 30. April 2007 - Das Mittelmeer gilt als besonders Seebeben gefährdet
- rund alle 100 Jahre verzeichnet die Statistik hier Flutwellen nach
seismischen Entladungen. Marburger Forscher lesen deren Spuren - auch
wenn die Beben Jahrtausende zurück liegen.
...
| Nach oben Perfekte Welle - Tsunami-Forschung im Wellenkanal verbessert Katastrophenschutz Deutsche Welle - 24. April 2007 - Seit der Tsunami-Katastrophe 2004 wurden neue Frühwarnsysteme
im indischen Ozean und im Pazifik installiert. Doch sie allein retten
noch keine Menschenleben. In Hannover erörtern Wissenschaftler
derzeit, wie der Schutz der Küstenbewohner verbessert werden kann.
Dazu dienen auch Tests im Tsunami-Simulator.
...
| Nach oben Erdbebenserie erschüttert Südwesten Japans: Tsunami-Warnung aber aufgehoben networld.at - 20. April 2007 - Eine Serie starker Erdbeben hat den Südwesten
Japans bis hin nach Taiwan erschüttert. Eine Tsunami-Warnung wurde
für die Inseln um Miyakojima und Ryukyu herausgegeben; das Meteorologische
Amt in Tokio hob sie nach gut einer Stunden aber wieder auf.
Hinweis: Nach der
Gefahrenprognose des Tsunami-Alarmsystems bestand in diesem Fall zu
keiner Zeit die Gefahr eines zerstörerischen Tsunamis, von einer
Warnung der Abonnenten wurde daher abgesehen.
...
| Nach oben Nach oben Frühe Warnung für das Mittelmeer Deutsche Welle - 10. April 2007 - Auch im Mittelmeer gibt es Tsunamis - Riesenwellen,
die an den dicht besiedelten Küsten Katastrophen verursachen könnten.
Forscher diskutieren nun über ein Frühwarnsystem. Es sind
noch viele Fragen zu klären.
Alleine dreißig Prozent aller Tsunamis entstehen im Atlantik
und im Mittelmeer, sagt Professor Jochen Zschau, Leiter der Sektion
Erdbebenrisiko und Frühwarnung des GFZ
...
| Nach oben Tsunami verwüstet Salomonen-Inseln Spiegel Online - 02. April 2007 - Eine zehn Meter hohe Flutwelle hat auf den Salomonen-Inseln
im Süd-Pazifik schwere Schäden angerichtet: Menschen wurden
ins Meer gerissen, viele Häuser zerstört. Im Wasser treibende
Leichen können wegen der anhaltend hohen Wellen nicht geborgen
werden.
Nach Angaben des US-Geological Survey gab es mindestens zwei Beben,
eines der Stärke 8,0 und eines der Stärke 6,7. Die Epizentren
hätten in etwa zehn Kilometer Tiefe gelegen. Die australische
Regierung teilte mit, eine drei Meter hohe Welle sei auf der zu Papua-Neuguinea
gehörenden Insel Bougainville an Land getroffen. ...
| Nach oben Warten auf den großen Knall Deutschlandfunk - 13. März 2007 - Seit dem großen Tsunami-Beben 2004 ist die Region
Sumatras nicht mehr zur Ruhe gekommen, alle paar Monate bebt die Erde erneut.
Neue Simulationen geben Anlass zu der Sorge, dass wieder ein starkes Erdbeben
bevorstehen könnte. ...
| Nach oben Insel in Alarmbereitschaft tagesschau.de - 28. Februar 2007 - Der Vulkan Stromboli vor der Küste Siziliens ist
wieder ausgebrochen. Lavaströme ergossen sich an mehreren Seiten ins
Meer. Noch ist die Lage ruhig, Experten befürchten jedoch die Entstehung
eines Tsunami wie nach dem letzten Ausbruch. ...
| Nach oben Kleiner Tsunami erreicht Japan - Keine Gefahr Tagesschau - 13. Januar 2007 - Die Tsunami-Warnung für den Pazifischen Ozean
ist am Morgen wieder aufgehoben worden. Das US-Tsunami-Warnzentrum
für den Pazifik hatte nach einem schweren Erdbeben vor den russischen
Kurilen-Inseln zunächst vor einer riesigen Flutwelle in Russland
und Japan gewarnt.
| Nach oben Schiffbruch mit Boje ZEIT Wissen - 15. Dezember 2006 - Die »Landforscher« vom GFZ würden
sich vieles leichter vorstellen, als es im Ozean dann ist, mosert ein
Meeresforscher. »Das wird nie laufen«, prophezeit gar ein
Abteilungsleiter aus einem anderen Institut. Selbst GFZ-Mitarbeiter
reden von einer mission impossible.
Der Katastrophenforscher Wolf Dombrowsky von der Universität
Kiel hält das deutsche Tsunami-Warnsystem noch aus einem anderen
Grund »für vollkommen überflüssig«. Es seien
ausreichend technische Kapazitäten für die Tsunami-Überwachung
vorhanden [...]. Man solle sich lieber um die »euphemistisch
so genannte letzte Meile« kümmern, sagt Dombrowsky, die
Frage also, wie eine Warnmeldung innerhalb von Minuten die Bevölkerung
erreicht. »Das Technologische ist nur die erste Meile. Die Hunderte
Meilen in der sozialen Kette sind unberücksichtigt.« Dombrowskys
Vorschlag, wenn noch nicht alles Geld ausgegeben ist: »Zurückrudern.«
HINWEIS: Genau diese letzte Meile ist die Kernkompetenz des Tsunami-Alarmsystems
für Mobiltelephone. Wir sorgen dafür, dass Ihre persönlich
letzte Meile schnellstmöglich überbrückt wird.
| Nach oben Steinzeit-Tsunami im Mittelmeer Wissenschaft.de - 29. November 2006 - Vor ungefähr 8.000 Jahren löste ein gewaltiger
Erdrutsch am Ätna auf Sizilien eine Katastrophe im östlichen
Mittelmeer aus: Eine ganze Flanke des Vulkans sackte damals ins Meer
ab und brachte weitere Ablagerungen vor der Küste Siziliens ins
Rutschen. Der dadurch ausgelöste Tsunami rollte durch das gesamte östliche
Mittelmeer und brachte womöglich Steinzeitmenschen im heutigen
Israel dazu, ihre Siedlung zu verlassen.
| Nach oben Tsunami nach Seebeben vor Japan Financial Times Deutschland - 16. November 2006 - Ein kleinerer Tsunami hat gestern Nachmittag (Ortszeit)
die amerikanische Westküste erreicht und in Nordkalifornien leichten
Sachschaden angerichtet.
Wie die Zeitung "Eureka Times-Standard" in ihrer Online-Ausgabe
berichtete, wurden in dem Küstenort Crescent City drei Hafenpiers
beschädigt und mehrere Boote aus ihrer Verankerung gerissen. Der
Sachschaden wurde mit bis zu 700.000 Dollar (546.000 Euro) beziffert.
Niemand wurde verletzt
| Nach oben Kleiner Tsunami trifft auf US-Westküste ORF.at - 16. November 2006 - Ein kleinerer Tsunami hat gestern Nachmittag (Ortszeit)
die amerikanische Westküste erreicht und in Nordkalifornien leichten
Sachschaden angerichtet.
Wie die Zeitung "Eureka Times-Standard" in ihrer Online-Ausgabe
berichtete, wurden in dem Küstenort Crescent City drei Hafenpiers
beschädigt und mehrere Boote aus ihrer Verankerung gerissen. Der
Sachschaden wurde mit bis zu 700.000 Dollar (546.000 Euro) beziffert.
Niemand wurde verletzt. ...
| Nach oben Mini-Tsunami in Japan - Keine Schäden affolternonline.ch - 15. November 2006 - Ein schweres Erdbeben vor den Kurilen hat in Japan
Angst vor einer Tsunami-Flutwelle ausgelöst. Tatsächlich
jedoch erreichte schliesslich eine «nur» 40 Zentimeter
hohe Flutwelle die Nordostküste Japans.
| Nach oben Tsunami-Warnung nach Beben vor Papua-Neuguinea Handelsblatt - 17. Oktober 2006 - Vor Papua-Neuguinea hat sich am Dienstagmorgen ein
Beben der Stärke 6,5 ereignet. Es wurde eine Tsunami-Warnung für
die Region ausgegeben. Berichte über Opfer oder Schäden lagen
zunächst nicht vor.
| Nach oben Tsunamis schon in der Vorgeschichte - DFG fördert Marburger Projekt IDW - 28. September 2006 - Verheerende Tsunami-Wellen sind kein modernes Phänomen. Schon vor Jahrtausenden überrollten sie Küstengebiete - in Argentinien und Chile etwa, in Norwegen und Alaska, auf Hawaii oder in den Ländern des östlichen Mittelmeers - und zerstörten zum Teil ganze Siedlungsgebiete.
| Nach oben Tsunami reißt mehr als 250 Menschen in den Tod. Bild.de - 18. Juli 2006 - Riesenwelle überflutete Strandhotels und Restaurants
auf Java
Einen Tag nach dem verheerenden Tsunami an der Südküste Indonesiens
laufen die Rettungsarbeiten auf Hochtouren. Fieberhaft suchen Helfer
in der zerstörten Region nach Überlebenden. Die Zahl der
Opfer der Flutwelle auf der Insel Java ist bisher auf mindestens 262
gestiegen.
Allein in dem auch bei ausländischen Touristen beliebten Urlaubsort
Pangandaran gab es mindestens 172 Tote, mehr als 160 Menschen werden
noch vermißt. Darunter seien auch Ausländer aus den Niederlanden
und Schweden, sagte Behördensprecher Dudi Junaidi, ohne Einzelheiten
zu nennen.
| Nach oben Die letzte Meile in der Tsunami-Warnung Der Standard - 03. Juli 2006 - Bei dem gegenwärtigen Stand der lokalen Infrastruktur
wären, so schätzt die Unesco-Sprecherin Sue Williams, Millionen von
Anrainern ebenso überrascht wie zur vorletzten Jahreswende. Weder
traditionelle noch moderne Warnmethoden bieten ausreichende Sicherheit.
| Nach oben Erdbeben während Tsunami-Übung Spiegel Online - 17. Mai 2006 - Mehr als zwei Dutzend Staaten testeten die Vorbereitungen
für den Fall einer Monsterwelle. Während der Tests wurde die Region
allerdings von echten Erdbeben erschüttert. Während der Übung, an
der mehr als ein Dutzend Staaten des Pazifikraums teilnahmen, kam
es allerdings zu einer unliebsamen Überraschung: Mehrere heftige
Erdbeben - das stärkste erreichte einen Wert von 7,5 auf der Richterskala
- erschütterten die Region. Die Folge war unter anderem ein echter,
wenn auch kleiner Tsunami, der glücklicherweise nur über unbewohnte
Inseln hereinbrach.
[Wir
warnten erfolgreich vor dem Tsunami >>]
| Nach oben Tsunami-Warnung aufgehoben Stern Online - 03. Mai 2006 - Ein Erdbeben der Stärke acht hat
die Ostküste Australiens erschüttert, worauf eine
Tsunami-Warnung ausgegeben wurde. Medienberichten
zufolge besteht jedoch keine Gefahr mehr.
| Nach oben Hurrikan könnte Tsunami verursachen Spiegel Online - 22. April 2006 - Wellenbewegungen und Strömungen, die durch Hurrikane verursacht werden, bewegen Millionen Kubikmeter Meeresgrund. Forscher befürchten nun, dass die aufgetürmten Sedimente ins Rutschen geraten und so einen Tsunami auslösen könnten.
Teague und seine Kollegen spekulieren daher, dass Urzeit-Hurrikane für die beiden Tsunamis verantwortlich sein könnten. Und wenn das stimme, gebe es keinen Grund warum so etwas nicht wieder passieren sollte.
| Nach oben Hurrikan könnte Tsunami verursachen spiegel-online.de - 22. April 2006 -
Wellenbewegungen und Strömungen, die durch Hurrikane verursacht werden, bewegen Millionen Kubikmeter Meeresgrund. Forscher befürchten nun, dass die aufgetürmten Sedimente ins Rutschen geraten und so einen Tsunami auslösen könnten.
| Nach oben Tsunami-Forscher irrten: Monsterwelle entstand anders Der Standard - 31. März 2006 - In Südasien steigt die Gefahr neuer Erdbeben und Flutwellen weiter - Wissenschafter präsentierten bei einem Kongress neue Daten.
Nach der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 begann für Erdbebenforscher ein Wettlauf gegen die Zeit. Schnell verdichteten sich Hinweise, dass der Region neue schwere Erdbeben bevorstehen, mehrere Millionenstädte schweben in Gefahr. Mit einer der größten Forschungskampagnen aller Zeiten fahnden Experten derzeit nach den Risikozonen. Die Arbeit wird allerdings erschwert, weil die Wissenschafter inzwischen mehrere etablierte Lehrsätze infrage stellen - einschließlich der Entstehung von Tsunamis.
So löste Tony Song von der Nasa diese Woche auf der "Internationalen Frühwarn-Konferenz" in Bonn betretenes Schweigen aus: Als er nämlich demonstrierte, dass die Wissenschaft bisher die Ursache der Riesenwellen nicht richtig verstanden hat. Der etablierten Theorie zufolge entsteht ein Tsunami, wenn das Meerwasser bei einem Seebeben einen Schlag vom Meeresgrund versetzt bekommt: Der Boden bewege sich dabei wie ein Kolben senkrecht nach oben, heißt es. Ozeanograf Song indes hat herausgefunden, dass der Tsunami 2004 vor allem beim seitlichen Aufreißen des Bodens ausgelöst wurde. Wie gigantische Baggerschaufeln hätten die waagerecht um bis zu 20 Meter vorrückenden Gesteinschollen das Wasser vor sich hergetrieben.
| Nach oben Schweres Beben in Südjapan Die Tageszeitung - 29. März 2006 - Ein schweres Erdbeben hat gestern den Süden Japans
erschüttert. Das Meteorologische Institut meldete zunächst die Stärke
6. Über Opfer, Schäden oder eine Tsunami-Warnung wurde gestern Abend
noch nichts bekannt. Japan ist von mehreren Vulkanen und Ozeangräben
umgeben und gehört zu den am häufigsten von Erdbeben betroffenen Ländern
der Welt. 1995 starben mehr als 6.400 Menschen in der Stadt Kobe bei
einem Beben der Stärke 7,3.
| Nach oben Zu früh ist es nie Der Tagesspiegel - 28. März 2006 -
In Bonn treffen sich über 1000 Experten bei der dritten internationalen Konferenz zur Frühwarnung vor Naturkatastrophen. Wie gut kann sich die Menschheit vor solchen Katastrophen schützen? In Potsdam zeichnen zum Beispiel seit 1889 die Erdwissenschaftler, die jetzt im Geoforschungszentrum (GFZ) arbeiten, Erschütterungen im Boden auf. Heute messen 48 GFZ-Stationen weltweit die Schwingungen, die durch Erdbeben ausgelöst werden. Da deren Wellen sich mit bestimmter Geschwindigkeit bewegen, können automatische Programme das Zentrum des Bebens ausrechnen
Doch der Aufbau von Tsunami-Frühwarnsystemen, Deichen oder Rückhaltebecken dauert, und ist auch eine Frage des Geldes.
| Nach oben Clinton mahnt bessere Frühwarnung an Deutsche Welle - 27. März 2006 - Zwar werde das geplante Warnsystem für den Indischen
Ozean ab Juni dieses Jahres zur Verfügung stehen - vollkommene Sicherheit
für die Menschen an den Küsten bedeute dies aber nicht, sagte Clinton.
Denn eine der größten Hürden der Frühwarnung, die "letzte Meile" -
also der Kontakt mit und die Einbeziehung der Bevölkerung -, sei noch
immer nicht genommen.
| Nach oben Nordsee zu flach für einen großen Tsunami Tagesschau.de - 18. Januar 2006 - Für die deutsche Nordseeküste besteht nach Untersuchungen des
Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) keine Gefahr
durch Tsunamis. Selbst beim Abrutschen großer Gesteinsmengen am
norwegischen Festlandssockel würde nach sechs Stunden eine Welle von
lediglich 1,5 Meter Höhe die Nordseeküsten erreichen.
| Nach oben Bessere Kommunikationssysteme für Tsunami-Vorwarnung gefordert Heise Online - 17. Januar 2006 - Das Vorwarnsystem im Indischen Ozean wie auch das auf Hawaii, wo der
letzte Tsunami in den 70er Jahren ankam, gestattet eine Erkennung des
Bebens innerhalb von 90 Sekunden. Die Schwierigkeit besteht aber darin,
diese Information zu den gefährdeten Küstenregionen zu bringen und in
der Reaktion der jeweiligen Regionen. Kong sagte, dass man von einem
effektiven System erst dann sprechen kann, wenn jeder Bewohner einer
gefährdeten Küstenregion über mögliche Gefahren informiert ist und in
Alarmfällen genau weiß, was er zu tun hat.
| Nach oben Schweres Erdbeben erschüttert Südpazifik-Region Rheinische Post - 03. Januar 2006 - Die Region zwischen den Südpazifik-Staaten Fidschi und Tonga ist am
frühen Dienstagmorgen von einem schweren Erdbeben erschüttert worden.
Nach angaben australischer Seismologen lag das Epizentrum des Bebens
mit einer Stärke von 7,0 auf der Richter-Skala bis zu 700 Meter unter
dem Meeresspiegel rund 400 Kilometer südostlich der Hauptstadt
Fidschis, Suva.
| Nach oben Nach oben Europäische Urlauber ändern ihre Reiseziele Marketing Marktplatz - 23. Dezember 2005 - Bei der Reiseplanung achtet derzeit knapp jeder zweite Urlauber in
Europa darauf, ob am Ferienort ein erhöhtes Risiko für
Naturkatastrophen besteht. Aus der "European Consumer Study 2005" der
GfK geht hervor, dass Polen und Österreicher ihr Reiseziel am
vorsichtigsten auswählen. Am sorglosesten sind die Niederländer und
Briten. Deutsche und Italiener haben ihr Reiseverhalten nach dem
verheerenden Tsunami im letzten Dezember am stärksten verändert.
| Nach oben Emmermann: Tsunami-Warnung per SMS vorstellbar Deutschlandradio - 23. Dezember 2005 - Wissenschaftler des Geoforschungszentrums Potsdam haben ein Tsunami-Frühwarnsystem entwickelt, das nun im Pazifik getestet wird. Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Ralf Emmermann sei in Zukunft auch denkbar, dass eine Warnung Touristen in Ferienorten per SMS über Handy erreicht.
Wenn Sie das also statistisch sehen, kann man sagen, dass man fast alle acht bis zehn Jahre im Mittelmeer ein Tsunami-Ereignis haben kann.
| Nach oben Asien drohen neue Todeswellen Der Spiegel - 22. Dezember 2005 - Hinweise verdichten sich, dass der Region ein neues schweres Seebeben unmittelbar bevorsteht.
Bei den intensiven Forschungen nach der Tsunami-Katastrophe entpuppten sich auch viele andere Küsten als gefährdet. So sollen nun auch der Atlantik und das Mittelmeer besser geschützt werden.
| Nach oben US-Geologe warnt in ProSieben-Dokumentation vor neuer Tsunami-Katastrophe: "Das wird ein gewaltiges" Presse Portal - 18. Dezember 2005 - Besondere Brisanz erhält das Thema in Verbindung mit den Aussagen des
renommierten US-Geologen Kerry Sieh vom California Institute of
Technology. Auch dieser stellt seit Anfang des Jahres in den
betroffenen Regionen geologische Untersuchungen an. Aufgrund seiner
sog. "Zipper-Theorie" wird es entlang der Bruchlinie innerhalb von
kurzer Zeit zu einem weiteren großen Erdbeben kommen. "Das wird ein
gewaltiges Erdbeben - irgendwo zwischen 8,5 und 9,0 auf der
Richterskala." Seine düstere Prognose beruht auf der Tatsache, dass nur
die Hälfte der unterseeischen Bruchlinie vom Dezember-Beben betroffen
war. Zwar kann auch er nicht vorhersagen, wann genau das Beben
stattfinden wird, doch ist nach Überzeugung des Wissenschaftlers
innerhalb von wenigen Jahren damit zu rechnen.
| Nach oben Nach oben Tsunami-Warnsystem auch fürs Mittelmeer geplant Neue Züricher Zeitung - 25. November 2005 - Im Mittelmeer soll ein Tsunami-Frühwarnsystem aufgebaut werden. Auch der Atlantik vor den Küsten Europas werde mit dem System ausgerüstet, teilte die Unseco mit. Das Warnsystem soll ab Dezember 2007 zur Verfügung stehen.
Tsunamis seien zwar im Mittelmeer seltener als in den Ozeanen, aber auch dort sind sie laut Unesco schon vorgekommen. In der sizilianischen Hafenstadt Messina starben 1908 durch einen Tsunami rund 85’000 Menschen.
Die am Atlantik gelegene portugiesische Hauptstadt Lissabon war beim Erdbeben von 1755 ebenfalls von einem Tsunami getroffen worden.
| Nach oben Deutlich weniger Malediven-Urlauber nach Tsunami Heilbronner Stimme - 25. November 2005 - Frankfurt/Main (dpa/gms) - Auch elf Monate nach dem Tsunami im Indischen Ozean sind elf Hotels auf den Malediven noch geschlossen.
Die Flutwelle, die am zweiten Weihnachtstag 2004 vor allem auf Sri Lanka und an der Westlüste Thailands für schwere Zerstörungen sorgte, hat auf den Malediven die Urlauberzahlen deutlich einbrechen lassen.
Vor allem aus Italien kamen weniger Gäste, während der Rückgang aus Deutschland mit minus 28 Prozent unterdurchschnittlich blieb.
| Nach oben Nach oben Nach oben Nach oben Tsunami-Gefahr in der Schweiz Spiegel Online - 02. Oktober 2005 - Eine freischwingende Seilbrücke gibt am Triftgletscher in der Schweiz
den Blick auf eine lauernde Katastrophe frei: Teile des Gletschers
könnten in den darunterliegenden See stürzen - und eine gewaltige
Flutwelle durch das darunterliegende Tal auslösen.
| Nach oben Zwischen Gestern und Morgen Die Welt - 01. Oktober 2005 - Thailand bereitet sich gelassen auf die Hauptsaison vor:
Urlaubsstimmung in Krabi, Sehnsucht nach Normalität auf Phuket - Der
Tsunami war gestern.
| Nach oben Eva Stucki - den Tsunami nicht vergessen Neue Zürcher Zeitung - 27. September 2005 - Die Tsunami-Katastrophe ist aus den Schlagzeilen verschwunden. Die
Verwüstungen des Hurrikans in New Orleans, Überschwemmungen in der
Schweiz, Anschläge im Irak - die Welt liefert fast jede Woche Stoff, um
sogar eine Katastrophe solch enormen Ausmasses in den Hintergrund
treten zu lassen.
| Nach oben Startschuss für das Frühwarnsystem Deutschlandfunk - 25. August 2005 - Heute wurden in Hamburg die beiden ersten Bojen des Tsunami-Warnsystems verschifft, das Indonesien ab 2008 vor herannahenden Riesenwellen warnen soll.
Er gleicht die einlaufenden Daten blitzschnell ab mit Tausenden von vorberechneten Szenarien, die auf der Festplatte gespeichert sind. Die Forscher hoffen auf eine hohe Trefferquote, auf möglichst wenig Fehlalarm. Dech: Wenn man eine 50prozentige Trefferquote hat, wäre das schon ein sehr gutes System. Wir können sagen, dass andere
Tsunami-Warnsysteme, die z.B. im Pazifik existieren, relativ häufig mit Fehlalarmen arbeiten. Da haben wir eine deutlich höhere Fehlalarmquote.
Beim deutschen System soll auf einen richtigen Alarm nur ein Fehlalarm kommen. Ein überaus ehrgeiziges Ziel, das weiß auch Stefan Dech.
| Nach oben Tsunami-Frühwarnsystem auch im Mittelmeer stern.de - 29. März 2005 - Führende deutsche Geowissenschaftler wollen ein Tsunami-Frühwarnsystem
im Indischen Ozean aufbauen. Doch dabei soll es nicht bleiben: Auch im
Mittelmeer wollen die Wissenschaftler ein Frühwarnsystem installieren.
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