Tsunami Alarm System
Ja, ich möchte den Tsunami-Newsletter alle 3 Monate mit interessanten Neuigkeiten erhalten



Einen Freund über das Tsuanmi Alarmsystem erzählen
ICT Preis Gewinner 2007
Home »Vorkommen von Tsunamis » Indischer Ozean

Vorkommen von Tsunamis im Indischen Ozean

Karte über Historische Vorkommen von Tsunamis im Indischen Ozean

Karte über Historische Vorkommen von Tsunamis im Indischen Ozean

Nach oben


Die Katastrophe vom 26. Dezember 2004 im Indischen Ozean

Das Beben vor Sumatra vom 26. Dezember 2004 löste einen verheerenden Tsunami aus, der rund 10.000 Kilometer Küstenregion im Indischen Ozean überflutete und mehr als 280.000 Todesopfer forderte. Der Meeres-Untergrund vor Sumatra hatte sich innerhalb kürzester Zeit auf einer Strecke von rund 1200 Kilometern um bis zu zehn Meter schlagartig angehoben. Ausgelöst worden war dies durch die Bewegung der indisch-australischen Platte, die sich jedes Jahr um sechs bis sieben Zentimeter nach Nordosten schiebt. Die enorme Spannungsenergie, die dabei entstand, wurde in dem Beben freigesetzt. Es erreichte eine Stärke von 9,3 auf der Richterskala - eines der gewaltigsten Beben, das je gemessen wurde.

Folgen der fehlenden Kommunikationsinfrastrukturen

Experten kritisierten, dass es im Indischen Ozean kein Tsunami-Warnsystem wie im Pazifischen Ozean gegeben hatte. Ihren Angaben zu Folge hätten mit einem solchen Warnsystem einige tausend Menschen gerettet werden können. Die Tatsache, dass das pazifische Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii bereits Minuten nach dem Beben eine Flutwelle voraussagte, half niemandem. In den Ländern fehlten sowohl mögliche Ansprechpartner als auch Kommunikationsinfrastrukturen. Außerdem wurden Berichten aus Thailand zu Folge- Warnungen mit Rücksicht auf den Tourismus nicht weitergeleitet, so dass viele Menschen keine Chance mehr hatten, zu fliehen.

Frühwarnsystem im Indischen Ozean

Seit November 2005 wird das unter deutscher Beteiligung entstandene Tsunami-Frühwarnsystem - Tsunami Early Warning System (TEWS) - in der geologisch kritischsten Zone des Indischen Ozeans, dem Sunda-Bogen, installiert. Das TEWS soll künftig entscheidend zum Schutz vor Naturkatastrophen wie Tsunamis beitragen. In die Entwicklung des Systems sind u.a. Erkenntnisse aus der Erdbebenforschung eingeflossen, die das GeoforschungsZentrum (GFZ) Potsdam gemeinsam mit weiteren Institutionen betreibt.

Nach oben

Die größten Tsunami Katastrophen im Überblick - weltweit Weitere Informationen zum Tsunami-Alarmsystem aus Presse
Datum Meeresregion Betroffene Regionen Mag. max. Wellen- höhe Opfer  
17.06.2006 Indonesia Java 7,7 2,00 m 700
28.03.2005 Indonesia Indonesia 8,6 3,00 m k. A.
26.12.2004 Indonesia Off W. Coast Of Sumatra 9,0 34,90 m 283.100
18.06.2000 India South Indian Ocean 7,9 1,00 m k. A.
01.01.1996 Indonesia Sulawesi 7,9 4,00 m 9
02.06.1994 Indonesia Java, Indonesia 7,8 13,00 m 222
06.08.1988 Bangladesh Jamuna River, Aricha, Bangladesh 7,2 k. A. 3
30.11.1983 India Indian Ocean 7,1 2,00 m k. A.
19.08.1977 Indonesia Sunda Islands 8,0 15,00 m 189
23.02.1969 Indonesia Makassar Strait 6,9 4,00 m 600
15.08.1968 Celebes Sea N. Celebes 7,8 1,00 m k. A.
14.08.1968 Indonesia Banda Sea 7,8 10,00 m 200
12.04.1967 Indonesia Bali Sea 7,5 2,00 m k. A.
02.04.1964 Malaysia Malay Peninsula 7,0 1,00 m k. A.
02.04.1964 Indonesia Off Northwest Coast Of Indonesia 7,0 1,00 m k. A.
27.11.1945 Pakistan Makran Coast 8,3 15,00 m k. A.
26.06.1941 India Andaman Sea, E. Coast India 7,6 k. A. 5.000
19.05.1938 Indonesia Makassar Strait 7,6 3,00 m 17
14.02.1934 Philippines W. Luzon Island 7,6 1,00 m k. A.
25.09.1931 Sw. Sumatra Bali Sea 7,5 32,00 m k. A.
11.09.1921 Indonesia S. Java Sea 7,5 1,00 m k. A.
13.02.1918 China Shantou, Kwangtung 7,5 k. A. k. A.
06.02.1908 Indonesia Sw. Sumatra 7,5 2,00 m k. A.
04.01.1907 Indonesia Sw. Sumatra 7,6 3,00 m 400
31.01.1906 Ecuador, Colombia South Pacific Ocean 8,8 5,00 m 1.000
30.09.1899 Indonesia Banda Sea 7,8 12,00 m 3.620
17.05.1892 Malaysia Malay Peninsula 7,5 k. A. k. A.
27.08.1883 Indonesia Indonesia, India, Krakatau - 35,00 m 36.500
17.06.1861 Indonesia Bali Sea 6,8 k. A. k. A.
26.04.1861 Indonesia Bali Sea 7,0 k. A. k. A.
09.03.1861 Indonesia Bali Sea 7,0 k. A. 1.700
16.02.1861 Indonesia Bali Sea 8,5 k. A. 905
13.05.1857 Indonesia Bali Sea 7,0 3,00 m 36
26.11.1852 Indonesia Banda Sea 8,2 8,00 m 60
05.01.1843 Indonesia Sw. Sumatra 7,2 k. A. k. A.
24.11.1833 Indonesia Sw. Sumatra 8,2 k. A. k. A.
29.12.1820 Indonesia Flores Sea 7,5 k. A. 500
18.03.1818 Indonesia Bengkulu, Sumatra 7,0 k. A. k. A.
22.11.1815 Indonesia Bali Sea 7,0 k. A. 1.200
10.02.1797 Indonesia Sw. Sumatra 8,0 k. A. 300
22.06.1768 Indonesia Bali Sea 7,5 k. A. k. A.
Quelle: National Geophysical Data Center - Tsunami Event Database Weitere Informationen zum Tsunami-Alarmsystem aus Presse

Die größten bekannten Tsunamis im Indischen Ozean

17. July 2006: Ein Seebeben der Stärke 7,7 vor der indonesischen Insel Java löste einen Tsunami aus, der 700 Menschen das Leben kostete. Trotz vorhandener Informationen über den drohenden Tsunami, gaben die Behörden in Indonesien keine Tsunami Warnung an Ihre Bevölkerung aus. Die Kunden des Tsunami-Alarmsystems von A3M wurden rechtzeitig gewarnt, dadurch konnten sie sich in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.

26. Dezember 2004: Ein Erdbeben im indischen Ozean vor der Insel Sumatra mit einer Stärke von 9,3 auf der Richterskala verursachte eine der bisher schlimmsten Tsunami-Katastrophen der Geschichte. Mehr als 280.000 Menschen (darunter viele Europäer) wurden in acht asiatischen Ländern getötet (insbesondere in Indonesien/Sumatra, Sri Lanka, Indien, Thailand, Myanmar, Malediven, Malaysia und Bangladesh). Die Flutwelle erreichte sogar das mehrere tausend Kilometer entfernte Ost- und Südostafrika; Opfer gab es auch in Somalia, Tansania, Kenia, Südafrika, auf Madagaskar und auf den Seychellen.

27. August 1883: Einer der größten Vulkanausbrüche ereignete sich auf der Insel Krakatau in Indonesien. Der Ausbruch des Vulkans, der fast zwei Drittel der Insel versenkte, löste eine 35 Meter hohe Flutwelle aus. 36.000 Menschen starben.
Noch an der Küste Großbritanniens machte sich der Tsunami durch einen Anstieg des Meeresspiegels um einen halben Meter bemerkbar. Die durch die Explosion entstandene Luftdruckwelle umrundete siebenmal die Erde.


Nach oben

Lesen Sie mehr über:
- das Vorkommen von Tsunamis weltweit
- das Vorkommen von Tsunamis im Pazifischen Ozean
- das Vorkommen von Tsunamis im Atlantischen Ozean
- das Vorkommen von Tsunamis im Mittelmeer

Nach oben

Tsunami Startseite | Das Phänomen Tsunami | Vorkommen von Tsunamis | Tsunami-Alarmsystem | Gründe für ein Abonnement | Alarmsystem abonnieren | News und Wissenschaften | FAQ | Indischer Ozean | Pazifischer Ozean | Atlantischer Ozean | Mittelmeer | Business-Partner | Händler | Impressum | Entstehung eines Tsunamis | Vorkommen von Tsunamis | Maßnahmen bei einer Warnung | Kontakt | Sitemap | Datenschutz | Nutzungsbedingungen |