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Vorkommen von Tsunamis im Pazifischen Ozean

Karte über Historische Vorkommen von Tsunamis im Pazifik

Karte über Historische Vorkommen von Tsunamis im Pazifik

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Tsunamis im Pazifik

Tsunamis treten am häufigsten im Pazifik auf, vor allem entlang des „Pazifischen Feuerrings“ im Stillen Ozean. Die Zone befindet sich am nördlichen Rand der Pazifischen Platte und gehört zu den tektonisch aktivsten Gebieten der Erde. Mehrmals im Jahr bebt die Erde dort so stark (mindestens 7 auf der Richter-Skala), dass daraus ein Tsunami entsteht.
Japan zum Beispiel wird jährlich mindestens einmal von einem Tsunami getroffen. Es ist auch das Land, das aufgrund seiner geografischen Lage in den letzten tausend Jahren die meisten Todesopfer zu beklagen hatte. In diesem Zeitraum starben über 160.000 Menschen. Japan verfügt wegen der Häufigkeit von Tsunamis über ein effektives Frühwarnsystem. Viele japanische Dörfer und Städte schützen sich durch riesige Deiche. Andere Staaten in den Gefahrengebieten sind jedoch bei weitem nicht so gut ausgerüstet wie Japan.

Tsunami-Warnsystem im Pazifik

Um die Tsunami-Schäden einzuschränken, wurden überall auf der Erde Seismographen unter Wasser installiert. Eine wichtige Rolle bei der Auswertung der Daten spielt das Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) in Honolulu auf Hawaii. Ursprünglich zum Schutz der US-Bevölkerung eingerichtet, beteiligen sich mittlerweile 26 Mitgliedsstaaten an dem seit 1965 multinationalen Tsunami-Warnsystem im Pazifik. Fehlalarme können allerdings bei einer unnötigen Evakuierung hohe Kosten verursachen und das Vertrauen der Menschen in die Prognosen untergraben.

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Die größten bekannten Tsunamis der Pazifikregion

17. Juli 1998: Ein Seebeben löste an der Nordküste von Papua-Neuginea eine Flutwelle aus, bei der 2.000 Menschen ihre Leben verloren.

12.Dezember 1992: Eine 26 Meter hohe Welle überschwemmte die Flores-Inseln und verletzte ca. 1.000 Menschen. Todesopfer gab es keine.

2. September 1992: Eine 10 Meter hohe Flutwelle tötete an der Pazifikküste von Nicaragua etwa 180 Menschen. Das Epizentrum lag 120 km vor der Küste.

28. März 1964: Durch ein Erdbeben vor Alaska wurde ein Tsunami ausgelöst, der an der gesamten Westküste Alaskas' und der USA insgesamt 122 Menschenleben gefordert hat.
Der Sachschaden belief sich auf ungefähr 100 Millionen Dollar.

22. Mai 1960: Auf Hawaii konnte durch das erste Warnsystem ein ganzer Ort rechtzeitig evakuiert werden. Trotzdem starben auf der Insel 61 Menschen. In Chile, dem Entstehungsort des Tsunamis, kamen 1.000 Menschen durch eine elf Meter hohe Welle ums Leben.

9. Juli 1958: Durch einen Erdrutsch in der Lituya Bay in Alaska entstand ein Tsunami, der sich in der engen gegenüberliegenden fjordähnlichen Bucht bis auf 520 Meter auftürmte. Dadurch, dass die Gegend dort kaum besiedelt war, gab es keine Todesopfer.

1. April 1946: In Alaska reißt eine Flutwelle einen Leuchtturm in das Meer. Die fünfköpfige Besatzung stirbt. Nach 3.700km erreicht die Welle Hawaii und nimmt 159 Menschen das Leben.

2. März 1933: Eine vor der Küste Japans entstandene 20 Meter hohe Welle forderte 3.000 Todesopfer.

31. Januar 1906: Bei einer Flutwelle, die über die Küsten Kolumbiens und Ecuadors hereinbrach, starben 500 bis 1.500 Menschen.

15. Juni 1896: Während religiöser Feierlichkeiten wurden zehntausende Japaner von einer 23 Meter hohen Welle überrascht. Der so genannte Saraiko-Tsunami forderte 26.000 Menschenleben.

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